AT&T Aktie: Einigung erzielt
AT&T beendet eine juristische Auseinandersetzung mit mehreren New Yorker Pensionsfonds. Der Konzern lenkt bei der Veröffentlichung interner Personaldaten ein und ermöglicht seinen Aktionären nun eine Abstimmung über mehr Transparenz. Damit reagiert das Management auf eine Klage, die den Druck auf das Unternehmen zuletzt deutlich erhöht hatte.
Transparenz bei Personaldaten im Fokus
Der Kern des Konflikts lag in einem Aktionärsvorschlag, der die öffentliche Offenlegung des jährlichen Berichts der US-Gleichstellungsbehörde EEOC forderte. Dieses Dokument enthält detaillierte demografische Daten der Belegschaft, aufgeschlüsselt nach ethnischer Herkunft und Geschlecht. Warum wehrte sich AT&T zunächst gegen diese Veröffentlichung? Das Unternehmen versuchte, den Vorschlag mit dem Hinweis auf eine Ausnahme für das „tagesübliche Geschäft“ von der Agenda zu streichen.
Diese Blockadehaltung führte am 17. Februar zu einer Bundesklage durch eine Koalition aus vier New Yorker Pensionsfonds, darunter die Systeme für Lehrer und Polizisten. Mit der nun am Donnerstag erzielten Einigung sichert AT&T zu, dass die Aktionäre im Rahmen der kommenden Stimmrechtsunterlagen offiziell über die geforderte Berichterstattung abstimmen dürfen.
Wandel der regulatorischen Landschaft
Die Einigung erfolgt in einer Phase, in der die Anforderungen an die Unternehmensberichterstattung in den USA stark im Fluss sind. Während das Justizministerium auf Bundesebene bestehende Quotenregelungen in der Arbeitswelt rechtlich angreift, verschärfen Bundesstaaten wie New York und Kalifornien gleichzeitig die Transparenzpflichten für Großunternehmen. Letztere betreffen vor allem die Offenlegung von Klimarisiken und Emissionen, die ab 2026 stufenweise verpflichtend wird.
Parallel dazu gibt es Bestrebungen der US-Börsenaufsicht SEC, die Berichterstattung über allgemeine Risikofaktoren zu entschlacken, um Unternehmen vor Haftungsrisiken bei weitbekannten Ereignissen zu schützen. Der Fall AT&T verdeutlicht jedoch, dass Investoren ungeachtet dieser regulatorischen Debatten verstärkt auf detaillierte soziale Kennzahlen bestehen.
Die am 26. Februar getroffene Vereinbarung stellt sicher, dass der Vorschlag zur EEOC-Berichterstattung auf der nächsten Hauptversammlung zur Abstimmung steht. Am Markt wurde die Nachricht positiv aufgenommen: Die Aktie legte heute um 0,86 Prozent auf 23,45 Euro zu, womit sich das Plus seit Jahresbeginn auf rund 12 Prozent beläuft.
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