Boss Energy beschleunigt den Hochlauf seines Honeymoon-Projekts und profitiert von der weltweit steigenden Nachfrage nach Kernbrennstoff. Während der Umsatz kräftig zulegte, sorgt vor allem die verbesserte Kosteneffizienz für Optimismus. Doch warum verbucht das Unternehmen trotz operativer Rekorde unter dem Strich noch einen Verlust?

Umsatzsprung und Kosteneffizienz

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres steigerte Boss Energy den Umsatz um 71 % auf 81,8 Millionen Australische Dollar (A$). Ausschlaggebend war der Verkauf von 750.000 Pfund Uran – fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Dieser operative Schub führte zu einem positiven operativen Cashflow von 36,2 Millionen A$.

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Besonders die Effizienzsteigerungen am Honeymoon-Standort stechen hervor: Die durchschnittlichen Bestandskosten sanken von 85,4 A$ auf 68,3 A$ pro Pfund. In der Folge senkte das Management die Prognose für die C1-Cash-Kosten deutlich auf eine Spanne von 36 bis 40 A$ pro Pfund. Zuvor lag die Schätzung noch bei 41 bis 45 A$.

Bilanzielle Sondereffekte und Marktlage

Trotz des Umsatzsprungs wies Boss Energy einen Nettoverlust nach Steuern von 7,9 Millionen A$ aus. Dieser ist jedoch primär buchhalterischer Natur: Das Unternehmen verkaufte Lagerbestände, die zuvor zu höheren Preisen erworben worden waren. Die finanzielle Basis bleibt mit liquiden Mitteln in Höhe von 208 Millionen A$ – davon rund 53 Millionen A$ in bar – solide.

Das Marktumfeld spielt dem Produzenten in die Karten. Weltweit befinden sich über 70 Reaktoren im Bau, allein 24 davon in China. Da das globale Uranangebot strukturell knapp bleibt und die Spotpreise auf hohem Niveau verharren, trifft die steigende Produktion auf eine robuste Nachfrage.

Boss Energy hat den operativen Wendepunkt erreicht. Mit einem physischen Uranbestand von 1,65 Millionen Pfund und den gesenkten Produktionskosten ist das Unternehmen gut positioniert, um von der anhaltenden Renaissance der Kernkraft zu profitieren. Der Fokus liegt nun auf der weiteren Skalierung der Projekte Honeymoon und Alta Mesa, in die zuletzt 28 Millionen A$ investiert wurden.

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