Goldman Sachs traut dem niederländischen Chip-Ausrüster ASML einen gigantischen Sprung zu: Der Umsatz könnte bis 2030 mehr als doppelt so hoch ausfallen wie vom Unternehmen selbst prognostiziert. Der Grund? Die Nachfrage nach ASML's einzigartiger EUV-Technologie für KI-Chips explodiert förmlich. Kann der Monopolist im High-End-Bereich der Chipfertigung die ohnehin schon hohen Erwartungen tatsächlich noch übertreffen?

Goldman Sachs sieht gewaltiges Potenzial

Die US-Investmentbank legte am Mittwoch eine Analyse vor, die aufhorchen lässt: Im optimistischsten Szenario könnte ASML seinen Umsatz um satte 59 Prozent über die eigene Mittelfristprognose für 2030 hinaus steigern. Die Begründung der Analysten ist simpel und einleuchtend zugleich – ASML ist weltweit der einzige Hersteller, der die hochkomplexe EUV-Lithografie-Technologie im industriellen Maßstab produziert. Ohne diese Maschinen ist die Fertigung modernster KI-Chips schlichtweg unmöglich.

Die Börse reagierte prompt: Die Aktie legte am Mittwoch um 3,5 Prozent zu und erreichte im Tageshoch 1.044,73 US-Dollar. Das hohe Handelsvolumen unterstrich das starke Investoreninteresse an der bullishen Einschätzung.

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KI-Megatrend als langfristiger Turbo

Die aktuelle Euphorie steht allerdings im Kontrast zur vorsichtigeren Kurzfristprognose des Unternehmens selbst. Im Oktober hatte ASML für das laufende Jahr ein solides, aber moderates Umsatzwachstum von rund 15 Prozent in Aussicht gestellt. Der wahre Boom, so deutet Goldman Sachs an, ist ein langfristiges Phänomen – getrieben von der unersättlichen Nachfrage nach immer leistungsfähigeren Chips für künstliche Intelligenz.

ASML's Quasi-Monopol bei der EUV-Technologie macht das Unternehmen zum Nadelöhr der globalen Chipindustrie. Jüngste strategische Partnerschaften mit Samsung und SK Hynix in Südkorea festigen diese Position zusätzlich. Gleichzeitig navigiert CEO Christophe Fouquet geschickt durch das geopolitische Minenfeld – Exportbeschränkungen der niederländischen Regierung hätten das Geschäft bislang nicht beeinträchtigt, so seine Einschätzung.

Anleger warten auf weitere Signale

Beim Morgan Stanley Asia Pacific Summit in Singapur, der am 19. und 20. November stattfindet, dürften Investoren gespannt auf neue Details zur Strategie und Markteinschätzung des Konzerns lauschen. Für das vierte Quartal peilt ASML einen Nettoumsatz zwischen 9,2 und 9,8 Milliarden Euro an, bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Die zentrale Rolle in der KI-getriebenen Chip-Revolution bleibt der Dreh- und Angelpunkt für die durchweg positive Stimmung unter Analysten.

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