Chevron Aktie: Dreifacher Expansionskurs
Der US-Energiekonzern Chevron drückt beim weltweiten Ausbau seiner Förderkapazitäten aufs Tempo. Während der Ölpreis aufgrund geopolitischer Spannungen die Marke von 100 US-Dollar überschreitet, sichert sich das Unternehmen strategisch wichtige Projekte im Mittelmeerraum und in Südamerika. Diese globale Offensive trifft an der Börse auf ein äußerst günstiges Marktumfeld.
Fortschritte im Mittelmeerraum
Gleich zwei wichtige Meilensteine erreichte der Konzern am Montag in Europa. Für das rund vier Milliarden US-Dollar schwere Aphrodite-Gasfeld vor der Küste Zyperns vergab Chevron den entscheidenden Design- und Konstruktionsvertrag (FEED) an das Ingenieursunternehmen Worley. Parallel dazu ratifizierte das griechische Parlament Abkommen zur Erkundung von Kohlenwasserstoffen südlich von Kreta und der Peloponnes. Damit schafft das Konsortium um Chevron die rechtliche Grundlage für künftige Bohrungen in der Region, nachdem die seismischen Untersuchungen dort bereits massiv ausgeweitet wurden.
Neue Perspektiven in Südamerika
Abseits des europäischen Marktes zeichnet sich auch in Venezuela eine deutliche Ausweitung der Aktivitäten ab. Nach den politischen Umwälzungen und der Festnahme von Präsident Maduro durch US-Streitkräfte im Januar 2026 verhandelt Chevron über eine Erweiterung seines Petropiar-Projekts im Orinoco-Gürtel. Konkret zielt der Konzern auf das Gebiet Ayacucho 8 ab, um die Schwerölproduktion signifikant zu steigern. Diese Gespräche stehen im direkten Einklang mit den Bestrebungen der USA, die dortige Ölindustrie wieder aufzubauen.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Kombination aus regionaler Expansion und hohen Rohstoffpreisen beflügelt auch die Bewertung an der Börse. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 171,18 Euro notiert das Papier nur denkbar knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch und verzeichnet seit Jahresbeginn bereits ein Plus von fast 29 Prozent. Die Investmentbank Piper Sandler stufte den Titel kürzlich auf "Overweight" hoch und rief ein Kursziel von 242 US-Dollar aus. Als Hauptgrund nannten die Experten die niedrigen Gewinnschwellen des Unternehmens von unter 50 US-Dollar pro Barrel, die angesichts der aktuellen Ölpreise massive freie Cashflows versprechen.
Die Weichen für das künftige Produktionswachstum sind damit gestellt. Für das zypriotische Aphrodite-Projekt wird der Abschluss der Designphase bis Dezember 2026 erwartet, woraufhin im Januar 2027 die finale Investitionsentscheidung ansteht. Bis dahin profitiert Chevron weiterhin von den hohen Margen im bestehenden Tagesgeschäft.
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