ASML treibt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm mit Hochdruck voran. Allein in einer Handelswoche investierte der niederländische Halbleiterausrüster über 126 Millionen Euro in eigene Aktien – ein klares Signal an den Markt. Die Maßnahme ist Teil eines dreijährigen Programms mit einem Gesamtvolumen von bis zu 12 Milliarden Euro.

Die wichtigsten Fakten:

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  • 105.800 Aktien zwischen 9. und 13. Februar zurückgekauft
  • Investitionssumme: 126,8 Millionen Euro
  • Durchschnittspreis: rund 1.198 Euro pro Aktie
  • Programmlaufzeit: 2026 bis 2028

Konstante Kaufaktivität

Die am 16. Februar veröffentlichten Transaktionsdaten zeigen tägliche Rückkäufe im Wert von 25 bis 27 Millionen Euro. Die Durchschnittspreise bewegten sich zwischen 1.193 und 1.208 Euro pro Aktie. ASML kaufte an jedem Handelstag zwischen 20.700 und 22.500 Aktien zurück.

Das Unternehmen plant, etwa 2 Millionen Aktien für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme zu verwenden. Alle darüber hinaus zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden – ein Mechanismus, der den Wert der verbleibenden Anteile rechnerisch erhöht.

Starke Geschäftsentwicklung als Basis

Der aggressive Rückkauf erfolgt vor dem Hintergrund solider Geschäftszahlen. ASML erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 32,7 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 52,8 Prozent. Besonders stark fiel das vierte Quartal aus: Mit Aufträgen im Wert von 13,2 Milliarden Euro stellte das Unternehmen einen neuen Rekord auf.

Für 2026 peilt ASML einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro an. Die Bruttomarge soll zwischen 51 und 53 Prozent liegen. Diese Prognose unterstreicht das Vertrauen des Managements in die anhaltend hohe Nachfrage nach Lithografie-Systemen.

Aktie mit starkem Momentum

Die ASML-Aktie handelte Mitte Februar rund um die Marke von 1.195 Euro an der Euronext Amsterdam. Innerhalb von 90 Tagen legte der Titel um etwa 38 Prozent zu, auf Jahressicht beträgt die Gesamtrendite rund 66 Prozent.

Die positive Kursentwicklung wird durch die zentrale Rolle ASMLs in der Halbleiterindustrie gestützt. Als einziger Hersteller von EUV-Lithografie-Systemen beliefert das Unternehmen alle führenden Chipproduzenten weltweit. Die anhaltende Nachfrage nach hochleistungsfähigen Prozessoren für KI-Anwendungen und Rechenzentren sichert ASML eine starke Auftragslage.

Der Rückkauf von über 126 Millionen Euro in nur fünf Handelstagen verdeutlicht das Tempo, mit dem ASML sein Kapitalallokationsprogramm umsetzt. Bei gleichbleibender Intensität könnte das Unternehmen das 12-Milliarden-Euro-Ziel deutlich vor Ablauf der dreijährigen Laufzeit erreichen.

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