Stabilus Aktie: DWS stockt auf
Stabilus versucht, den Kursverfall der vergangenen Monate mit gezielten Rückkäufen zu bremsen. Während das Unternehmen selbst eigene Anteile einsammelt, nutzt nun auch die Fondsgesellschaft DWS das gedrückte Kursniveau für einen Ausbau ihrer Position. Reicht dieses doppelte Signal aus, um die Aktie nach einem schwachen Jahr zu stabilisieren?
- DWS-Beteiligung: Erhöhung auf 3,39 % (zuvor 2,97 %).
- Aktienrückkauf: 16.000 Stück in der zweiten Februarwoche erworben.
- Programmvolumen: Maximal 20 Millionen Euro bis Januar 2027.
- Jahresperformance: Kursrückgang von knapp 38 %.
Rückkäufe stützen den Kurs
Das seit Mitte Januar laufende „Aktienrückkaufprogramm 2025“ nimmt Fahrt auf. Zwischen dem 10. und 13. Februar erwarb der Zulieferer über Xetra täglich 4.000 Anteile zu Durchschnittspreisen zwischen 20,11 Euro und 20,89 Euro. Insgesamt hat Stabilus damit bereits 56.000 eigene Aktien im Depot. Die Maßnahme soll die Kapitalstruktur optimieren und erfolgt in einer Phase, in der die operative Dynamik zuletzt spürbar nachließ.
DWS nutzt das Kursniveau
Nicht nur das Management greift zu. Laut einer Stimmrechtsmitteilung vom Montag hat die DWS Investment GmbH die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten. Mit nun 3,39 Prozent der Stimmrechte setzt der institutionelle Investor ein deutliches Zeichen.
Der Ausbau der Beteiligung erfolgte am 11. Februar – einem Zeitpunkt, an dem die Aktie bereits deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 33,80 Euro notierte. Aktuell pendelt das Papier bei 19,96 Euro unmittelbar um den 50-Tage-Durchschnitt von 19,91 Euro.
Operativer Gegenwind bleibt
Trotz dieser Unterstützung bleibt das Marktumfeld für den Automobilzulieferer herausfordernd. Eine schwächere Nachfrage sorgte für einen verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2025/26. Anleger quittierten dies in den vergangenen zwölf Monaten mit einem Kursminus von rund 38 Prozent. Die auf der Hauptversammlung am 4. Februar beschlossene Dividende von 0,35 Euro je Aktie unterstreicht zwar die Ausschüttungsfähigkeit, konnte den langfristigen Abwärtstrend bisher aber nicht nachhaltig umkehren.
Das Rückkaufprogramm läuft planmäßig bis zum 15. Januar 2027 weiter und bietet mit einem Gesamtvolumen von bis zu 20 Millionen Euro weiterhin einen Puffer nach unten. Kurzfristig bildet die Marke um 20 Euro eine psychologisch wichtige Unterstützung, während eine dauerhafte Erholung im Automobilsektor die Voraussetzung für einen Ausbruch aus dem bestehenden Abwärtstrend bleibt.
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