Die britische Rüstungsschmiede BAE Systems hat am Mittwoch starke Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Der Auftragseingang kletterte auf ein Rekordhoch von 36,8 Milliarden Pfund – ein deutliches Zeichen dafür, dass die erhöhten Verteidigungsausgaben in Europa und den USA dem Konzern weiterhin kräftig Rückenwind verleihen. Das Auftragspolster schwoll auf beeindruckende 83,6 Milliarden Pfund an. Für Aktionäre gibt es konkrete Ergebnisse: Die Gesamtdividende steigt um 10 Prozent auf 36,3 Pence je Aktie.

Umsatz und Gewinn im Plus

Der Umsatz legte währungsbereinigt um 10 Prozent auf 30,7 Milliarden Pfund zu, während das operative Ergebnis (EBIT) auf bereinigter Basis um 12 Prozent auf 3,32 Milliarden Pfund stieg. Der Gewinn je Aktie verbesserte sich ebenfalls um 12 Prozent auf 75,2 Pence. Unter Anwendung der IFRS-Rechnungslegung erhöhte sich der Vorsteuergewinn auf 2,6 Milliarden Pfund, nach 2,3 Milliarden Pfund im Jahr 2024.

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Besonders stark entwickelte sich der Bereich Platforms & Services mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 5 Milliarden Pfund. Das operative Ergebnis dieser Sparte legte sogar um 30 Prozent auf 576 Millionen Pfund zu. Auch die Luftfahrtsparte Air wuchs mit 9 Prozent auf 9,3 Milliarden Pfund solide, während der Maritime-Bereich um 11 Prozent auf 6,8 Milliarden Pfund zulegte – allerdings sank hier das operative Ergebnis um 3 Prozent auf 457 Millionen Pfund, was das Unternehmen mit Investitionen in Kapazitäten und der frühen Phase laufender Programme begründete.

Aktienrückkäufe und starker Cashflow

Der freie Cashflow belief sich auf 2,16 Milliarden Pfund, gestützt durch hohe Kundenvorauszahlungen gegen Jahresende. Gleichzeitig investierte BAE Systems verstärkt in Forschung und Entwicklung sowie in Sachanlagen. Die Nettoverschuldung ohne Leasingverbindlichkeiten reduzierte sich um 22 Prozent auf 3,84 Milliarden Pfund.

Insgesamt flossen 1,53 Milliarden Pfund über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurück. Allein 30 Millionen eigene Aktien kaufte der Konzern im Wert von 502 Millionen Pfund zurück. CEO Charles Woodburn sprach von einem weiteren Jahr starker operativer und finanzieller Performance.

Für 2026 gibt BAE Systems seine Prognose auf Basis eines Wechselkurses von 1,32 Dollar je Pfund ab. Eine Verschiebung um 10 Cent würde den Umsatz um rund 500 Millionen Pfund und das operative Ergebnis um etwa 70 Millionen Pfund beeinflussen. Mit einem Buch-zu-Rechnung-Verhältnis von 1,2 zeigt sich das Unternehmen für das laufende Jahr gut aufgestellt.

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