ASML Aktie: Milliardenauftrag stärkt Auftragspolster
SK Hynix hat soeben die größte jemals öffentlich bekannte EUV-Einzelbestellung in der Geschichte von ASML aufgegeben. Das Volumen: knapp acht Milliarden US-Dollar. Die Timing ist kein Zufall — wenige Wochen vor den Quartalszahlen am 15. April gewinnt ASMLs Auftragsbestand damit erheblich an Substanz.
Strukturelle Nachfrage, kein Einmaleffekt
Der südkoreanische Speicherchiphersteller SK Hynix verpflichtet sich, EUV-Lithografiesysteme im Wert von 11,95 Billionen Won bis Ende 2027 abzunehmen. Die Maschinen sollen in zwei Werken eingesetzt werden — im Yongin Semiconductor Cluster sowie im M15X-Werk in Cheongju — und zielen auf die Massenproduktion von High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM) ab, die für KI-Beschleuniger unverzichtbar sind.
Das Auftragsvolumen entspricht etwa einem Viertel von ASMLs gesamtem Jahresumsatz 2025. Bernstein-Analyst David Dao schätzt, dass die Bestellung rund 30 neue EUV-Maschinen über zwei Jahre umfasst — etwas mehr als die 26, die er zuvor prognostiziert hatte. Jefferies-Analyst Janardan Menon wies darauf hin, dass ein Teil der Bestellungen bereits in früheren Quartalen platziert wurde und die Meldung vor allem die Lieferplanung für 2026 und 2027 sichtbar macht.
ING-Analyst Marc Hesselink ergänzte, der Auftrag enthalte auch ein Element der Vorziehung, um die Geräteverfügbarkeit zu sichern — ein Hinweis darauf, dass die Nachfrage nach EUV-Systemen die Produktionskapazitäten von ASML weiterhin unter Druck setzt.
Starke Ausgangslage vor den Quartalszahlen
ASML hatte das Geschäftsjahr 2025 mit einem Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro abgeschlossen. Der SK-Hynix-Auftrag kommt nun noch obendrauf. Der Umsatz lag 2025 bei 32,7 Milliarden Euro, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 erwartet das Management zwischen 34 und 39 Milliarden Euro — getragen vom Übergang zu 3-Nanometer-Prozessen und dem Hochlauf der 2-Nanometer-Fertigung.
Hinzu kommt eine Dividendenerhöhung: Für 2025 plant ASML eine Gesamtdividende von 7,50 Euro je Aktie, 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Schlussdividende von 2,70 Euro je Aktie wird am 24. April ex-Dividende gehandelt, die Auszahlung folgt am 5. Mai.
Die Aktie notiert aktuell rund sechs Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 1.295 Euro — mit den Q1-Zahlen am 15. April steht der nächste konkrete Prüfstein an.
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