ASML Aktie: Nächste Chip-Generation startet
Der niederländische Ausrüster ASML hat einen entscheidenden Schritt für die zukünftige Halbleiterproduktion vollzogen. Mit der Lieferung der modernsten Lithografie-Anlage an das belgische Forschungsinstitut imec beginnt offiziell die Vorbereitung auf die Fertigung unterhalb der 2-Nanometer-Grenze. Während die Industrie den Einsatz der rund 400 Millionen US-Dollar teuren Maschinen für die Massenproduktion plant, sichert sich Europa damit ein wichtiges Stück technologischer Souveränität.
Die Ankunft des High-NA-EUV-Systems vom Typ EXE:5200 in Leuven markiert den Startschuss für eine neue Ära der Chiparchitektur. Diese extrem miniaturisierten und energieeffizienten Halbleiter sind die Grundvoraussetzung für künftige, rechenintensive KI-Anwendungen. Das belgische Institut rechnet damit, die Anlage bis zum vierten Quartal 2026 vollständig zu qualifizieren. Im Anschluss peilt ASML-Chef Christophe Fouquet für die Jahre 2027 und 2028 den Beginn der kommerziellen Massenfertigung bei seinen Kunden an.
Milliardenförderung und breite Kundenbasis
Das Projekt in Belgien steht nicht isoliert da, sondern bildet das Herzstück der 2,5 Milliarden Euro schweren NanoIC-Pilotlinie, die maßgeblich durch den European Chips Act gefördert wird. Parallel dazu rüsten die großen Chiphersteller bereits ihre eigenen Fabriken auf, um den Anschluss nicht zu verlieren. Branchengrößen wie Intel, SK Hynix und Samsung haben entweder schon erste High-NA-Systeme erhalten oder erwarten die Lieferung in der ersten Jahreshälfte 2026.
Die Nachfrage nach diesen hochmargigen EUV-Anlagen treibt das Geschäft von ASML maßgeblich an. Bereits im vierten Quartal 2025 machten EUV-Systeme mit 7,4 Milliarden Euro mehr als die Hälfte des gesamten Auftragseingangs aus.
Aktienrückkäufe stützen die Bewertung
Neben den technologischen Fortschritten profitieren Anleger von der strikten Kapitaldisziplin des Konzerns. Im Rahmen des bis 2028 laufenden Aktienrückkaufprogramms im Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro erwarb ASML allein Mitte März Papiere für rund 125 Millionen Euro. Diese kontinuierlichen Käufe bieten der Aktie eine solide Basis. Zwar gab der Titel am Freitag um 3,43 Prozent auf 1.136,60 Euro nach, auf Jahressicht steht jedoch weiterhin ein beeindruckendes Plus von knapp 68 Prozent zu Buche.
Mit einem prognostizierten Gesamtumsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro für das laufende Jahr 2026 ist der Wachstumspfad klar abgesteckt. Die erfolgreiche Installation am imec-Institut liefert nun den konkreten Beweis, dass der Übergang zur nächsten Technologiegeneration planmäßig verläuft und die Grundlage für künftige Umsatzsprünge im High-NA-Segment geschaffen ist.
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