UniCredit Aktie: Milliarden für Aktionäre
UniCredit setzt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 auf eine massive Kapitalrückführung. Mit Milliardengewinnen im Rücken plant die italienische Großbank sowohl eine deutliche Dividendenausschüttung als auch ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm. Doch während die Anleger von den Rekordrenditen profitieren, bleibt die strategische Ausrichtung in Europa – insbesondere mit Blick auf die Commerzbank – ein zentrales Thema.
Rekordgewinn ermöglicht hohe Ausschüttungen
Die Basis für die geplanten Aktionärsgeschenke bildet ein starkes operatives Ergebnis. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Institut einen konsolidierten Nettogewinn von rund 10,9 Milliarden Euro aus. Auf dieser Grundlage schlägt der Vorstand eine Bardividende von 1,72082 Euro pro Aktie vor, was einer Gesamtsumme von fast 2,6 Milliarden Euro entspricht.
Zusätzlich zur Dividende soll der Shareholder Value durch ein neues Aktienrückkaufprogramm gesteigert werden. Die Bank plant, eigene Anteile im Wert von bis zu 4,75 Milliarden Euro zurückzuerwerben. Dass UniCredit seine Kapitalstruktur aktiv optimiert, zeigte sich bereits am 19. Februar, als das Unternehmen über 53 Millionen bereits gehaltene eigene Aktien einzog, um die Gesamtzahl der umlaufenden Papiere zu reduzieren.
Fokus auf die Hauptversammlung
Am 31. März 2026 entscheiden die Aktionäre auf der virtuellen Hauptversammlung über diese Pläne. Neben der formellen Billigung des Jahresabschlusses und der Gewinnverwendung stehen wichtige Personal- und Strukturthemen an. Dazu gehören die Vergütungspolitik für das laufende Jahr sowie Ermächtigungen für Kapitalerhöhungen, die zur Bedienung von Mitarbeiter-Anreizsystemen dienen sollen.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem langfristigen Anreizplan für die Jahre 2020 bis 2023, für den bis zu 650.000 neue Stammaktien ausgegeben werden können. Die Zustimmung der Regulierungsbehörden sowie der Aktionäre gilt als Voraussetzung für die Umsetzung der milliardenschweren Rückkaufpläne.
Strategische Weichenstellungen in Europa
Flankiert werden die Finanzkennzahlen von anhaltenden Spekulationen über eine Konsolidierung im europäischen Bankensektor. Insbesondere eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch die Mailänder steht immer wieder im Raum. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bekräftigte zuletzt zwar seine Ablehnung gegenüber einer feindlichen Übernahme, Marktbeobachter werteten seine jüngsten Äußerungen jedoch als weniger definitiv im Vergleich zu früheren Statements.
Für Investoren, die auf die Dividende setzen, sind zwei Daten entscheidend: Der Ex-Dividenden-Tag ist der 20. April 2026, die Auszahlung erfolgt am 22. April. Mit einem Kursplus von fast 50 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate zeigt die Aktie eine starke Dynamik und notiert mit aktuell 73,82 Euro weiterhin deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 65,33 Euro.
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