Asml Aktie: Ideal aufgestellt
Sanford C. Bernstein hat sein Kursziel für ASML heute auf 1.971 US-Dollar angehoben — von zuvor 1.911 Dollar — und bekräftigt damit die „Outperform"-Einstufung. Der Treiber hinter der Revision: eine erwartete Beschleunigung der EUV-Nachfrage aus dem DRAM-Segment, also dem Markt für klassische Arbeitsspeicher-Chips.
Warum DRAM den Unterschied macht
Bislang war EUV-Lithographie vor allem mit der Produktion von Logikchips assoziiert. Das ändert sich. Laut Bernstein sollen EUV-Auslieferungen an DRAM-Kunden von 18 Einheiten im Jahr 2025 auf 44 Einheiten bis 2028 steigen. Der Grund: Speicherhersteller wechseln zu dichteren Chip-Architekturen, die ohne die Präzision von EUV-Systemen nicht mehr realisierbar sind.
Diese Verschiebung ist für ASML bedeutsam, weil sie die Nachfragebasis erheblich verbreitert. Bereits im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen mit EUV-Systemen einen Umsatz von 13,47 Milliarden Dollar — ein Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand zum Jahresende belief sich auf 45,06 Milliarden Dollar, davon allein 8,60 Milliarden aus dem EUV-Segment im vierten Quartal.
Dividende und institutionelle Bewegungen
Parallel zur Kurszielanhebung rückt das Kapitalrückgabeprogramm in den Fokus. ASML hat die Quartalsdividende deutlich auf 3,1771 Dollar je Aktie erhöht, nach zuvor 1,88 Dollar. Der Ex-Dividenden-Tag ist für den 27. April 2026 festgelegt, die Ausschüttung erfolgt am 5. Mai 2026.
Einige institutionelle Investoren haben ihre Positionen zuletzt jedoch reduziert. Exchange Traded Concepts LLC verkaufte im vierten Quartal rund 3.762 Aktien und verringerte damit seinen Bestand um 27 Prozent. Cox Capital Mgt LLC trennte sich von 2.135 Aktien, ein Rückgang von knapp 30 Prozent. Beide Transaktionen bewegen sich im normalen Rahmen institutioneller Portfolioanpassungen.
Bewertung und Ausblick
Das mittlere Kursziel unter Analysten liegt aktuell bei 1.482,50 Dollar — die Bernstein-Schätzung von 1.971 Dollar liegt damit deutlich darüber. Ob sich dieses Potenzial entfaltet, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell DRAM-Hersteller ihre EUV-Investitionen hochfahren. Die KI-getriebene Nachfrage nach Rechenzentrumsinfrastruktur sorgt dabei für anhaltenden Rückenwind im gesamten Speichermarkt. Die Aktie notiert aktuell rund elf Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs — und damit in einer Zone, die Bernstein offensichtlich als attraktiven Einstiegspunkt bewertet.
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