Der niederländische Chipausrüster öffnet die Schatullen weit. Mit der konkreten Umsetzung des Aktienrückkaufprogramms und einer anstehenden Dividendenzahlung fließen Milliarden an die Anteilseigner zurück. Doch nicht nur die Ausschüttungen sorgen für Bewegung – auch große institutionelle Investoren positionieren sich angesichts voller Auftragsbücher neu.

Rückkäufe in Millionenhöhe

Im Rahmen des jüngsten Kapitalrückführungsprogramms macht ASML ernst. Allein in der Woche vom 2. bis 6. Februar erwarb das Unternehmen über 106.000 eigene Aktien zu einem gewichteten Durchschnittskurs von 1.179,36 Euro zurück. Das Investitionsvolumen dieser wenigen Tage summierte sich auf rund 125 Millionen Euro.

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Diese Transaktionen sind Teil einer langfristigen Strategie: Bis Ende 2028 plant der Konzern, Aktien im Wert von bis zu 12 Milliarden Euro vom Markt zu nehmen. Der konsequente Vollzug unterstreicht die solide Cashflow-Situation nach dem Geschäftsjahr 2025, in dem ASML einen Nettoumsatz von 32,7 Milliarden Euro erzielte.

Dividende steigt deutlich

Parallel zu den Rückkäufen werden Aktionäre direkt am Gewinn beteiligt. Für an der Nasdaq notierte Titel wird die Aktie heute Ex-Dividende gehandelt. Die kommende Zwischenausschüttung von 1,60 Euro je Anteilsschein landet am 18. Februar auf den Konten der Anleger.

Insgesamt hob ASML die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 um kräftige 17 Prozent auf insgesamt 7,50 Euro an. Dieser Anstieg spiegelt die Zuversicht des Managements wider.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
* Rückkaufvolumen (2.-6. Feb): ~125 Millionen Euro
* Durchschnittskurs: 1.179,36 Euro
* Gesamtdividende 2025: 7,50 Euro (+17% zum Vorjahr)
* Zahltag (Interim): 18. Februar 2026

Großinvestoren und KI-Boom

Hinter den Kulissen herrscht ebenfalls reges Treiben. Jüngste Meldungen zeigen, dass die Regents of the University of California ihre Position massiv ausbauten und im dritten Quartal Aktien im Wert von über 400 Millionen US-Dollar zukauften. ProShare Advisors reduzierte hingegen leicht.

Untermauert wird das Interesse der Großanleger durch operative Stärke: Der Rekordauftragseingang von 13,2 Milliarden Euro im vierten Quartal verdeutlicht den ungebrochenen Hunger der Chipindustrie nach EUV-Lithografiesystemen, die für die Herstellung moderner KI-Chips unverzichtbar sind.

Mit einem Auftragsbestand von fast 39 Milliarden Euro zum Jahresende 2025 sitzt ASML auf einem komfortablen Polster. Die Kombination aus steigenden Dividenden und massiven Aktienrückkäufen bedient kurzfristig die Anlegerinteressen, während der anhaltende KI-Boom die langfristige Auslastung der Produktion sichert.

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