Cardano steht diese Woche gleich an zwei Fronten vor wichtigen Schritten: Ein Mainnet-Upgrade soll die Anbindung für Börsen und Wallets verbessern, gleichzeitig startet der Handel mit regulierten Futures an der CME. Der ADA-Kurs reagiert darauf bislang nur verhalten. Kommt der Impuls diesmal eher aus der Technik – oder aus dem Derivatemarkt?

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Mainnet-Upgrade „Rosetta Java v2.0.0“ soll den Datenaustausch über die Rosetta-API vereinheitlichen
- Synchronisationszeit für Exchanges sinkt laut technischen Daten deutlich (von ca. 52 auf 37 Stunden)
- CME führt Cardano-Futures ein (Standard- und Micro-Kontrakte)
- Spot-Volumen fällt, Stimmung bleibt im Krypto-Sektor klar „risk-off“

Mainnet-Upgrade beschleunigt Anbindung

Heute hat die Cardano Foundation das Mainnet-Upgrade Cardano Rosetta Java v2.0.0 veröffentlicht. Laut Berichten von U.Today zielt das Update darauf ab, den Zugriff auf Blockchain-Daten über die Rosetta-API zu standardisieren – also genau die Schnittstelle, über die viele Börsen und Wallets mit dem Netzwerk kommunizieren.

Der praktische Effekt: Exchanges sollen deutlich schneller synchronisieren können. Die Synchronisationszeit sank demnach von rund 52 Stunden auf 37 Stunden. Das entspricht einer Effizienzsteigerung von etwa 30%.

Technisch setzt das Upgrade zudem auf neuere Cardano-Nodes (v10.5.x). Diese nutzen Ouroboros Genesis für zusätzliche Sicherheits- und Skalierungsaspekte sowie Mithril für eine schnellere Datenverifizierung.

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CME startet Cardano-Futures

Bereits gestern hat die CME Group offiziell Futures-Kontrakte auf Cardano eingeführt, wie AInvest berichtet und CME-Mitteilungen bestätigen. Angeboten werden:

  • Standard-Kontrakte: 100.000 ADA
  • Micro-Kontrakte: 10.000 ADA

Der Start zeigt sich sofort in der Struktur des Derivatemarkts. Daten von Whale Alert zufolge sprang das ADA-Futures-Volumen auf Plattformen wie BitMEX innerhalb von 24 Stunden um mehr als 32.000% auf 106,53 Mio. US-Dollar. Gleichzeitig blieb das Open Interest (die Summe der offenen Positionen) nicht stabil, sondern zeigte Volatilität.

In der Einordnung heißt es, die Liquidität beginne sich stärker zu verteilen: Der Anteil von Binance am Open Interest sei deutlich zurückgegangen, während Aktivität über regulierte Handelsplätze wie die CME zunimmt.

Kurs bleibt ruhig, Stimmung angespannt

Trotz der zwei grundlegenden Impulse – Technik-Upgrade und institutioneller Futures-Start – bleibt die Kursreaktion zunächst überschaubar. Der Markt bewegt sich weiterhin in einem breiteren „risk-off“-Umfeld.

  • Kurs: rund 0,2635 US-Dollar, +1,42% in 24 Stunden
  • Spot-Handelsvolumen: 471,13 Mio. US-Dollar, etwa 40% weniger als am Vortag
  • Stimmung: „Extreme Fear“, Fear-&-Greed-Index bei 9

Abseits von Kurs und Derivaten wächst das Ökosystem weiter: Berichte nennen eine Vereinbarung von Circle-Partner Pentad, die USDCx auf Cardano integrieren soll. Zudem befindet sich die Privacy-Sidechain Midnight in der Testphase, wobei Interoperabilität laut Entwicklern ein Schwerpunkt bleibt.

In den kommenden Wochen dürfte sich zeigen, ob die schnellere Exchange-Synchronisation und die neuen regulierten Futures an der CME tatsächlich zu breiter getragenen Kapitalzuflüssen auf institutioneller Seite führen – oder ob es vorerst bei strukturellen Verbesserungen ohne starken Kurseffekt bleibt.

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