ASML Aktie: Auftragseingang verdoppelt
ASML hat die Erwartungen im vierten Quartal nicht nur übertroffen, sondern regelrecht pulverisiert. Getrieben vom unersättlichen Hunger nach KI-Chips verzeichnete der niederländische Ausrüster einen Auftragseingang, der fast doppelt so hoch ausfiel wie von Analysten prognostiziert. Doch trotz der Rekordjagd ruht sich das Management nicht aus und kündigt neben massiven Aktienrückkäufen auch einen strategischen Umbau der Belegschaft an.
KI-Boom treibt Bestellungen
Der zentrale Treiber für die positive Überraschung ist der massive Auftragseingang. Mit 13,2 Milliarden Euro lagen die Neubestellungen im vierten Quartal weit über den vom Markt erwarteten 6,3 Milliarden Euro. Allein 7,4 Milliarden Euro entfielen dabei auf die extrem komplexen EUV-Lithografiesysteme.
Dieser Ansturm verdeutlicht, dass die Halbleiterhersteller ihre Kapazitäten aggressiv ausbauen, um den Anforderungen künstlicher Intelligenz gerecht zu werden. ASML profitiert als Technologieführer direkt von diesem Investitionszyklus, was sich auch im Aktienkurs widerspiegelt, der auf Sicht von 12 Monaten um über 97 Prozent zulegte.
Starker Ausblick und Kapitalrückfluss
Auch der Blick nach vorne überzeugt. Für das Jahr 2026 stellt ASML einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro in Aussicht. Der Mittelwert dieser Prognose liegt über den bisherigen Konsensschätzungen. Anleger sollen von der prall gefüllten Kasse direkt profitieren:
- Aktienrückkauf: Ein neues Programm im Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro läuft bis Ende 2028.
- Dividende: Die Ausschüttung für 2025 steigt um 17 Prozent auf 7,50 Euro je Aktie.
Umbau für mehr Innovation
Trotz der Rekordzahlen vollzieht der Konzern einen internen Wandel. Um die Effizienz zu steigern, plant ASML die Streichung von rund 1.700 Stellen, vorwiegend in administrativen Bereichen. Im Gegenzug sollen jedoch verstärkt Ingenieure eingestellt werden. Dies unterstreicht den Fokus auf technologische Weiterentwicklung, während gleichzeitig die Abhängigkeit vom chinesischen Markt sinkt. Für 2026 erwartet das Management, dass China nur noch etwa 20 Prozent zum Umsatz beisteuern wird, verglichen mit rund 33 Prozent im Vorjahr.
Der Ausrüster startet mit starkem Rückenwind und einem Auftragsbestand von fast 39 Milliarden Euro in den Februar. Weitere Details zur langfristigen Strategie dürften mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 25. Februar folgen.
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