ASML Aktie: Starker Ausblick
ASML startet mit Rückenwind ins Jahr 2026. Rekordaufträge und eine anhaltend hohe Nachfrage rund um Künstliche Intelligenz geben dem Chipindustrie-Ausrüster Zuversicht – trotz politischer Gegenwinde. Entscheidend ist jetzt, ob der Auftragsschub auch in den kommenden Quartalen trägt.
Rekordaufträge treiben den Optimismus
In seinem Zahlenwerk vom 28. Januar hat ASML für 2025 einen Umsatz von 32,7 Mrd. Euro gemeldet. Besonders auffällig: Das vierte Quartal brachte rekordhohe Auftragseingänge. Laut Unternehmen steckt dahinter ein freundlicherer Blick der Kunden auf den mittelfristigen Markt – maßgeblich gestützt durch die Investitionswelle in KI-Infrastruktur.
Für 2026 legt ASML entsprechend ambitioniert nach. Der Konzern erwartet einen Umsatz zwischen 34 und 39 Mrd. Euro. Ein wichtiger Treiber sollen höhere Verkäufe der EUV-Lithographiesysteme sein – also genau der Anlagen, die für die modernsten Chips benötigt werden.
Woran misst sich diese Zuversicht am Ende? Vor allem daran, ob die Auftragseingänge hoch bleiben und ASML die Umsatzspanne im Jahresverlauf bestätigt.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Umsatz 2025: 32,7 Mrd. Euro
- Umsatzprognose 2026: 34 bis 39 Mrd. Euro
- Treiber: Mehr EUV-Systeme, KI- und Rechenzentrumsnachfrage
Dividende rauf – China-Anteil soll sinken
Auch bei den Ausschüttungen setzt ASML ein Signal: Für 2025 ist eine Erhöhung der Gesamtdividende um 17% gegenüber dem Vorjahr geplant. Zudem hat das Unternehmen im Dezember 2025 ein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen und ein neues Programm aufgelegt, das bis 2028 laufen soll. Die nächste konkrete Marke für Aktionäre ist die Zwischendividende am 18. Februar 2026.
Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage ein Faktor. Exportkontrollen, die Verkäufe nach China betreffen, spielen weiter eine Rolle. ASML geht davon aus, dass China künftig einen kleineren Umsatzanteil ausmacht. An den langfristigen Nachfrageszenarien soll das laut Unternehmen aber nichts Grundsätzliches ändern.
An der Börse spiegelt sich die starke Ausgangslage der vergangenen Monate dennoch nicht in einer geraden Linie: In den letzten sieben Tagen gab die Aktie um 1,9% nach.
Nächster Prüfstein im April
Der nächste große Termin ist der Quartalsbericht für das 1. Quartal 2026, der um die Mitte April erwartet wird (genannt wird etwa der 15. April). Dann wird sich zeigen, ob der Rekord bei den Bestellungen ein Ausreißer war – oder ob ASML den KI-getriebenen Investitionszyklus auch 2026 mit stabiler Auftragsdynamik in Umsatzwachstum übersetzen kann.
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