Der niederländische Halbleiterausrüster ASML hat Ende Januar 2026 außergewöhnlich starke Geschäftszahlen vorgelegt und zugleich eine ambitionierte Prognose für das laufende Jahr ausgegeben. Das Unternehmen profitiert massiv vom anhaltenden KI-Boom, der die Nachfrage nach hochmodernen Chips und damit nach ASMLs Lithografie-Systemen in die Höhe treibt.

Rekordaufträge und optimistische Prognose

Die Zahlen sprechen für sich: Im vierten Quartal 2025 verbuchte ASML Aufträge im Wert von 13,2 Milliarden Euro – ein neuer Rekord. Der Nettoumsatz im Schlussquartal erreichte 9,7 Milliarden Euro, für das Gesamtjahr 2025 summierte sich der Umsatz auf 32,7 Milliarden Euro.

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Für 2026 rechnet der Konzern mit weiterem Wachstum. Die Umsatzprognose liegt zwischen 34 und 39 Milliarden Euro, die Bruttomarge soll sich im Bereich von 51 bis 53 Prozent bewegen. Verantwortlich für die positive Entwicklung ist vor allem die stark gestiegene Nachfrage nach den hochentwickelten EUV-Systemen (Extreme Ultraviolet Lithography), die für die Fertigung modernster Chips unverzichtbar sind. Der Auftragsbestand von über 38 Milliarden Euro verschafft ASML eine komfortable Ausgangslage.

Aktionäre profitieren deutlich

ASML plant, seine Anteilseigner großzügig am Erfolg zu beteiligen. Die Gesamtdividende für das Geschäftsjahr 2025 soll 7,50 Euro je Aktie betragen – ein Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine Zwischendividende von 1,60 Euro wird bereits am 18. Februar 2026 ausgezahlt.

Darüber hinaus kündigte das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Bis Ende 2028 will ASML eigene Anteile im Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro zurückkaufen. Parallel dazu strebt der Konzern eine Straffung der Organisation an und wird rund 1.700 Stellen abbauen, um sich stärker auf Entwicklung und Innovation zu konzentrieren.

Ausblick auf die kommenden Monate

Der vollständige Geschäftsbericht für 2025 erscheint am 25. Februar 2026, die nächsten Quartalszahlen folgen am 15. April 2026. Die Marktbedingungen bleiben günstig: Die rasante Entwicklung im KI-Bereich treibt die Nachfrage nach leistungsfähigen Serverprozessoren, was der gesamten Halbleiter-Wertschöpfungskette zugutekommt. ASML steht als Schlüsselzulieferer im Zentrum dieser Entwicklung.

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