Arafura Rare Earths Aktie: Positives Kurswunder!
Ein verspäteter Pflicht-Hinweis zu einem Director-Deal bringt Arafura Rare Earths unnötig in Erklärungsnot. Brisant ist weniger der Aktienkauf selbst als die Frage, wie zuverlässig interne Meldeprozesse in einer sensiblen Phase funktionieren. Denn parallel arbeitet das Unternehmen auf die finale Investitionsentscheidung (FID) für das Nolans-Projekt hin.
Directors’ Deal: Meldung zwei Monate zu spät
Gemeldet wurde ein Aktienkauf von Director Ian Murray aus dem Share Purchase Plan vom Dezember 2025. Murray erwarb am 15. Dezember 2025 insgesamt 107.142 Aktien zu 0,28 A$ je Aktie; damit stieg sein Bestand auf 633.457 Wertpapiere.
Die notwendige Mitteilung an die Australian Securities Exchange (ASX) erfolgte jedoch erst am 23. Februar 2026. Damit verfehlte Arafura die Vorgaben der ASX Listing Rule 3.19A, die eine zeitnahe Veröffentlichung von Director-Transaktionen verlangt. Arafura betont, der Kauf sei an sich korrekt gewesen – problematisch sei ausschließlich die verspätete Offenlegung. Als Ursache nennt das Unternehmen einen administrativen Fehler im Transferprozess.
Wechsel im Sekretariat als Kontext
Arafura verweist zudem auf eine Übergangsphase in der Unternehmensorganisation: Lewis Lowe schied als gemeinsamer Company Secretary mit Wirkung zum 9. Februar 2026 aus, nachdem Catherine Huynh aus der Elternzeit zurückkehrte. Der interne Übergang fiel in den Zeitraum, in dem die Meldung hätte abgegeben werden müssen.
Board und Company Secretaries erklärten, man kenne die Offenlegungspflichten und halte die bestehenden internen Vorkehrungen zur Erfassung von Directors’ Dealings weiterhin für ausreichend.
Finanzierung und Nolans-Projekt rücken in den Vordergrund
Abseits der Compliance-Notiz bleibt die finanzielle Ausgangslage ein zentrales Thema. Arafura beziffert die Marktkapitalisierung auf rund 1,09 Mrd. A$. Zum 31. Dezember 2025 lagen die liquiden Mittel bei 571 Mio. A$, während die Schuldenlast mit knapp unter 238.000 A$ sehr niedrig ausfiel. Der Kassenbestand stammt vor allem aus einer Kapitalaufnahme von insgesamt 475 Mio. A$, die in zwei Tranchen rund um den Jahreswechsel abgeschlossen wurde.
Operativ peilt das Management die FID für das Nolans-Projekt in der ersten Hälfte 2026 an. Voraussetzung ist, dass der letzte Teil der benötigten Finanzierung steht. Neben bereits gesicherten, bedingten Kreditfazilitäten nennt Arafura auch ein unverbindliches Interessensschreiben der US Export-Import Bank über bis zu 300 Mio. US-Dollar. Zudem hatte der National Reconstruction Fund im Januar 2025 ein Investment von 200 Mio. A$ zugesagt. Für die nächste Projektphase wurde Hatch als EPCM-Partner (Engineering, Procurement and Construction Management) für vorbereitende Arbeiten mandatiert.
Rückenwind kommt laut Text auch von der NdPr-Preisentwicklung: Der Asian Metal Index sieht Neodym-Praseodym über 100 US-Dollar je Kilogramm – ein Plus von mehr als 80% binnen eines Jahres, unter anderem wegen Angebotsengpässen und chinesischer Exportrestriktionen (seit April 2025). Außerdem erhöhte Gina Rinehart über Hancock Prospecting im Oktober 2025 ihren Anteil – im Markt wurde das als Vertrauenssignal gewertet.
Zum Zeitplan: Arafura nennt das Ende des zweiten Quartals 2026 als Ziel, um die notwendigen Verträge final abzuschließen und das Finanzierungspaket zu komplettieren. Parallel läuft eine Debatte über einen möglichen australischen Preisboden-Mechanismus; eine Gesetzesdiskussion dazu wird im späteren Jahresverlauf erwartet.
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