Während Technologie-Aktien korrigieren, steuert der Silberpreis wieder auf die Marke von 90 US-Dollar zu. Doch der eigentliche Treibstoff für die Notierung ist nicht nur die Flucht in sichere Häfen, sondern eine dramatische physische Verknappung. Die Lagerbestände schmelzen dahin, und geopolitische Risiken im wichtigsten Förderland verschärfen die Lage zusehends.

Flucht aus Tech-Werten

Der jüngste Kursrutsch bei Nvidia und der damit verbundene Druck auf den S&P 500 lösten eine Rotation in defensive Anlagen aus. Investoren hinterfragen zunehmend die Nachhaltigkeit der KI-Ausgaben, was Kapital in den Rohstoffsektor lenkt. Unterstützt wird diese Entwicklung durch sinkende US-Anleiherenditen, die nun bei rund vier Prozent notieren und zinslose Anlagen attraktiver machen. Zusätzlich sorgen die laufenden Nukleargespräche zwischen den USA und dem Iran in Genf für geopolitische Unsicherheit, die traditionell Edelmetallen zugutekommt.

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Alarmierende Bestandsdaten

Fundamental stützt eine massive Angebotslücke den Preis. Daten der Warenterminbörse COMEX zeigen, dass die registrierten Bestände im Februar 2026 auf ein historisches Tief von 82 bis 88 Millionen Unzen gefallen sind – ein Einbruch um rund 75 Prozent gegenüber den Niveaus von 2020. Verschärft wird die Situation durch die Sicherheitslage in Mexiko: Nach dem Tod des Kartellführers "El Mencho" bedrohen gewaltsame Auseinandersetzungen in wichtigen Bergbauregionen die Lieferketten im weltweit führenden Förderland.

Industrielle Nachfrage im Wandel

Das Silver Institute prognostiziert für 2026 das sechste strukturelle Defizit in Folge mit einem weltweiten Fehlbetrag von 67 Millionen Unzen. Interessant ist dabei die Entwicklung im Solarsektor: Trotz eines globalen Kapazitätsausbaus um 15 Prozent sinkt die dortige Silbernachfrage voraussichtlich um sieben Prozent. Der Grund liegt in der Effizienzsteigerung der Hersteller, die aufgrund der hohen Rohstoffpreise den Silberanteil pro Modul drastisch reduzieren.

Das strukturelle Ungleichgewicht bleibt damit bestehen, da die weltweite Minenproduktion in diesem Jahr lediglich um ein Prozent wachsen soll. Selbst steigende Recyclingquoten werden nach aktuellen Berechnungen nicht ausreichen, um das Defizit im laufenden Jahr vollständig zu decken.

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