Apple Aktie: KI-Fantasie
Apple bekommt zur Wochenmitte wieder Rückenwind. Auslöser sind ein optimistisches Analysten-Update und neue Berichte über eine Hardware-Roadmap, die Künstliche Intelligenz stärker in den Alltag bringen soll. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem ein Punkt: Wie viel Wert kann Apple in den kommenden Jahren aus KI tatsächlich ziehen?
- Wedbush bestätigt „Outperform“ und nennt 350 US-Dollar als Kursziel
- Bericht: Apple treibt drei KI-Wearables voran (Start teils ab 2026/2027)
- Zuletzt: Aktie schloss am Dienstag bei rund 263 US-Dollar (plus ca. 3% am Tag)
Wedbush kontert Verzögerungs-Sorgen
Nach einer Woche mit Druck auf den Kurs – ausgelöst durch Bedenken, KI-Funktionen könnten sich verzögern – stellt sich Wedbush Securities demonstrativ hinter Apple. Analyst Dan Ives bekräftigte am Dienstag sein „Outperform“-Rating und das Kursziel von 350 US-Dollar.
Den jüngsten Abverkauf nennt Wedbush „nicht gerechtfertigt“. Für 2026 erwartet die Bank das „Jahr der KI“ bei Apple. Die Monetarisierung von KI könne in den kommenden Jahren 75 bis 100 US-Dollar je Aktie an zusätzlichem Wert bringen. Als stabilisierende Faktoren verweist Wedbush auf eine finalisierte Partnerschaft mit Google sowie neue KI-Führungskräfte. Sorgen um den Zeitplan für erweiterte Siri-Funktionen weist die Analyse zurück.
Drei Wearables mit KI-Fokus
Zusätzliche Unterstützung kommt aus einem Bericht von Bloomberg: Demnach beschleunigt Apple die Entwicklung von drei neuen Geräten, die KI tiefer in die Nutzung integrieren sollen.
Genannt werden:
- KI-Smart-Glasses: Ohne Display, mit Kameras für visuelle Erkennung und Sprachinteraktion. Produktionsstart soll Ende 2026 angepeilt sein.
- AirPods mit Kamera: Kopfhörer, die die Umgebung analysieren können. Ein möglicher Start wird frühestens 2027 in Aussicht gestellt.
- KI-Anhänger (Pendant): Ein Wearable als „Augen und Ohren“ des iPhones, das als eigene Schnittstelle für Siri dienen könnte.
Die Geräte sollen laut Bericht auf eine kommende „Siri 2.0“ setzen, die mit generativen KI-Modellen visuellen und akustischen Kontext verarbeiten kann.
Berkshire reduziert – Event als nächster Termin
Parallel liefern Pflichtunterlagen Einblick in die Positionierung großer Investoren: Berkshire Hathaway meldete in seinem letzten 13F-Reporting unter CEO Warren Buffett für das vierte Quartal 2025 eine Reduktion der Apple-Beteiligung um rund 4,3%. Apple bleibt dennoch Berkshires größte Aktienposition, ihr Portfolio-Gewicht sank nach der Anpassung auf etwa 22,6% – nach früheren Jahren mit über 40%. Mit der Veröffentlichung am Dienstag endet zudem eine Ära: Greg Abel übernimmt die CEO-Rolle.
Fundamental verweist der Text auf starke Zahlen: Apple meldete für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rekordumsatz von 143,8 Mrd. US-Dollar (plus 16% zum Vorjahr). Der Gewinn je Aktie lag bei 2,84 US-Dollar und damit über den Markterwartungen.
Der nächste konkrete Termin steht ebenfalls fest: Am 4. März 2026 ist ein Event unter dem Titel „Special Apple Experience“ angekündigt – der nächste potenzielle Impulsgeber für die Aktie.
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