Warren Buffetts Nachfolger Greg Abel hat in seinem ersten Quartal an der Spitze von Berkshire Hathaway deutliche Akzente gesetzt. Die jüngsten 13F-Filings zeigen: Das Portfolio wurde umgebaut – und Apple gehört zu den Verlierern. Nach der offiziellen Übergabe am 31. Dezember 2025 reduzierte Abel die Position im iPhone-Konzern weiter. Bereits im vierten Quartal 2025 hatte Buffett selbst begonnen, die jahrelange Lieblingsaktie abzustoßen.

Strategiewechsel bei Berkshire

Die Verkäufe bei Apple erfolgen zeitgleich mit einem deutlichen Ausbau anderer Positionen. Berkshire setzte im vierten Quartal 2025 überraschend auf die New York Times – deren Aktie reagierte mit spürbaren Kursgewinnen. Auch Amazon geriet ins Visier: Hier reduzierte Abel die Beteiligung im vergangenen Quartal drastisch. Der Fokus verschiebt sich offenbar weg von den großen Tech-Titeln.

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Interessant: Apple profitierte zuletzt von einem gegenteiligen Trend an der Wall Street. Während Big Tech insgesamt unter Druck steht, legte die Apple-Aktie diese Woche um 3,2 Prozent zu. Grund dürfte das schwache KI-Exposure sein – Apple ist unter den „Magnificent 7" am wenigsten vom aktuellen KI-Hype abhängig. Die Branchenrotation läuft auf Hochtouren, Anleger suchen nach Alternativen zu den KI-Schwergewichten.

Neue Podcast-Offensive

Operativ setzt Apple neue Akzente: Der Konzern kündigte diese Woche eine umfangreiche Podcast-Offensive an. In der Pressemitteilung wird auch die schwedische Plattform Acast genannt – ein Spezialist für Podcast-Monetarisierung. Die Kooperation zeigt: Apple will seinen Audio-Bereich deutlich ausbauen und neue Erlösquellen erschließen.

Ob die Verkäufe durch Berkshire ein Signal für nachlassendes Vertrauen sind oder lediglich Portfolio-Anpassungen darstellen, bleibt offen. Die Apple-Aktie jedenfalls trotzt dem Verkaufsdruck bislang – und profitiert paradoxerweise gerade von ihrer geringeren KI-Abhängigkeit.

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