ams-Osram arbeitet dieser Tage nicht nur (recht erfolgreich) daran, seinen Schuldenstand zu reduzieren. Gleichzeitig laufen Bestrebungen, um Abhängigkeiten vom schwer zyklischen Automobilgeschäft zu reduzieren und sich stattdessen neuen Chancen zu widmen. Besonders offensichtlich ist diese Absicht bei der EVIYOS-microLED-Technologie, die ursprünglich für hochauflösende Kfz-Scheinwerfer entwickelt wurde. In Zukunft soll genau dieser Ansatz eklatante Vorteile in Rechenzentren bieten.

Vor wenigen Tagen ist ams-Osram damit offiziell in die Produktentwicklungsphase eingetreten. Versprochen wird, dass die adaptierte Technologie einzelne microLEDs mit einem jeweils eigenen Glasfaserkanal anbietet. Dadurch sollen Datenübertragungen mit einer hohen Parallelisierung bei gleichzeitig geringem Leistungsverbrauch ermöglicht werden. Das wäre genau das, was bei KI-Rechenzentren schwer gefragt ist.

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ams-Osram: Weniger ist mehr

In nicht wenigen Rechenzentren sind Kupferleitungen noch immer eine Art Flaschenhals. Die Datenübertragung darüber ist vergleichsweise langsam und führt zu einer hohen Hitzeentwicklung. Bei einer einzelnen Leitung ist das unproblematisch. Bei zigtausenden entsteht dadurch aber durchaus ein Problem und der hohe Energiebedarf treibt die Kosten in die Höhe. ams-Osram schickt sich an, hier einen potenziellen Gamechanger ins Rennen zu schicken.

An der Börse verfängt diese Aussicht derzeit nicht recht, was aber hauptsächlich auf die allgemein schwer angeschlagene Stimmung zurückzuführen ist. Die Risikobereitschaft der Börsianer scheint einen neuen Tiefpunkt zu erreichen. Die Technologie von ams-Osram mag hochinteressant sein und da bestehende Fertigungslinien zum Einsatz kommen können, sollte auch einer schnellen Verbreitung wenig im Wege stehen. Letztlich lässt sich aber dennoch nur darüber spekulieren, welche Erfolge damit gefeiert werden mögen, und genau das ist an den Märkten momentan eher unbeliebt.

Unter Druck

Stattdessen werden fleißig Gewinne mitgenommen und Titel, die unter Vorbehalt stehen, tendenziell eher gemieden. Der ams-Osram-Aktie brockte dieses Sentiment in der laufenden Woche rote Vorzeichen ein. Zuletzt ging es am Freitag um 1,9 Prozent auf 8,74 Euro abwärts. Zumindest bisher wurde die Ende vergangenen Jahres gestartete Erholung aber noch nicht vollständig abgewürgt.

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