ams OSRAM Aktie: Radikalkur!
Der Halbleiterkonzern ams OSRAM greift durch. Trotz verbesserter Profitabilität im abgelaufenen Geschäftsjahr kündigte das Management heute einen massiven Stellenabbau an. Rund 2.000 Arbeitsplätze sollen weltweit weichen, um die Kostenstruktur dauerhaft zu senken und das Unternehmen auf das Kerngeschäft zu fokussieren.
Programm „Simplify“ fordert Opfer
Unter dem Namen „Simplify“ startet ein neues Effizienzprogramm, das bis zum Jahr 2028 jährliche Einsparungen von rund 200 Millionen Euro realisieren soll. Der Preis dafür ist hoch: Der Konzern streicht global etwa 2.000 Stellen. In Deutschland sind davon insbesondere der Standort Regensburg sowie das Lampengeschäft betroffen. Dieser Schritt folgt auf das vorzeitig abgeschlossene Restrukturierungsprogramm „Re-establish the Base“ und unterstreicht den Druck, die Organisation in einem kompetitiven Marktumfeld schlanker aufzustellen.
Profitabilität zieht an
Operativ zeigt der strikte Kostenfokus bereits Wirkung. Zwar sank der Umsatz im vierten Quartal 2025 leicht um 0,9 Prozent auf 874 Millionen Euro, doch die Ertragskraft verbesserte sich spürbar. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) kletterte um 7,3 Prozent auf 161 Millionen Euro, was die Marge auf solide 18,4 Prozent hievte. Auch unter dem Strich steht mit einem bereinigten Gewinn von 35 Millionen Euro ein deutliches Plus im Vergleich zu den mageren 3 Millionen Euro des Vorjahresquartals.
Auf Jahressicht 2025 gelang es ams OSRAM, den Nettoverlust massiv von 786 Millionen auf 130 Millionen Euro zu reduzieren. Der Umsatz gab zwar um 3 Prozent auf 3,32 Milliarden Euro nach, doch der Free Cashflow von 144 Millionen Euro deutet auf eine stabilere finanzielle Basis hin.
Für das laufende erste Quartal 2026 stellt das Management Umsätze zwischen 710 und 810 Millionen Euro sowie eine EBITDA-Marge von rund 15 Prozent in Aussicht. Mit dem fortschreitenden Konzernumbau und geplanten Verkäufen von Unternehmensteilen fokussiert sich ams OSRAM nun vollständig auf das Kerngeschäft mit Halbleitern, um die volatile Übergangsphase endgültig hinter sich zu lassen.
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