AMD Aktie: Abwärtstrend hält an
AMD enttäuschte Anleger mit seinen Präsentationen auf der CES 2026. Statt euphorischer Reaktionen folgte ein Ausverkauf – die Aktie verlor in fünf aufeinanderfolgenden Tagen rund 10 Prozent. Der Halbleiter-Konzern steht damit unter Druck, obwohl die fundamentalen Wachstumstreiber intakt bleiben.
Überzogene Erwartungen treffen auf Realität
Der Auslöser für den jüngsten Kursrutsch liegt in den CES-Ankündigungen zu neuen KI-Datencenter-Chips. Die Reaktionen fielen gemischt aus – viele Investoren hatten offenbar mehr erwartet. Am Montag, 12. Januar, setzte sich die Abwärtsbewegung fort: Die Aktie notierte bei 201,35 US-Dollar, ein Minus von 0,90 Prozent zum Vortag.
Die Marktreaktion zeigt: Der KI-Hype war bereits eingepreist. Nun erfolgt eine Neubewertung der kurzfristigen Perspektiven.
Datencenter-Geschäft wächst deutlich
Trotz der schwachen Kursentwicklung bleibt das Datencenter-Segment eine zentrale Stärke. Im dritten Quartal 2025 erzielte AMD hier Rekorderlöse von 4,3 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Die Wachstumsstrategie konzentriert sich auf den direkten Wettbewerb mit Nvidia:
- Die MI400-Chipserie kommt 2026 auf den Markt und zielt auf Hyperscaler ab
- OpenAI orderte Instinct-GPUs, Auslieferung beginnt in der zweiten Jahreshälfte 2026
- Client-Prozessoren legten im Jahresvergleich um 46 Prozent zu
Insider verkaufen – Bewertung im Fokus
In den vergangenen sechs Monaten tätigten Insider 61 Verkäufe, jedoch keine Käufe. Diese Entwicklung fällt zeitlich mit der Bewertungsdiskussion zusammen. Während einige Analysten die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit sehen, warnen andere vor dem hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis. Eine tiefere Konsolidierung könnte demnach nötig sein, bevor die Aktie wieder attraktiv wird.
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