Advanced Micro Devices erweitert sein KI-Portfolio – doch die Börse zeigt sich unbeeindruckt. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellte der Chip-Konzern seine ersten Desktop-Prozessoren mit KI-Beschleunigung vor. Trotz strategischer Expansion in den wachsenden AI-PC-Markt gab die Aktie am Montag nach.

Erste Ryzen-AI-Chips für Desktop-Systeme

AMD bringt mit der Ryzen AI 400 Serie erstmals seine KI-Chip-Technologie auf Desktop-Computer. Bislang waren die Ryzen-AI-Prozessoren ausschließlich für Notebooks verfügbar. Die neuen CPUs verfügen über eine integrierte Neural Processing Unit (NPU), die KI-Anwendungen und große Sprachmodelle direkt auf dem Gerät ausführen kann – ohne dass Daten in die Cloud übertragen werden müssen.

Insgesamt sechs neue Prozessoren hat AMD vorgestellt, darunter auch die PRO-Varianten für Business-Anwender. Sie sollen Microsoft Copilot+ unterstützen und ermöglichen KI-Funktionen bei gleichzeitigem Datenschutz. Hersteller wie HP und Lenovo planen, ab dem zweiten Quartal 2026 entsprechende Desktop-Systeme auf den Markt zu bringen.

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Marktreaktion bleibt verhalten

Die Ankündigung beeindruckte Investoren nicht. Am Montag verlor die AMD-Aktie zwischen 2 und 3 Prozent. Die Expansion in den Desktop-Bereich ist Teil der Strategie, im KI-Segment breiter aufgestellt zu sein – vom Rechenzentrum bis zum PC. Parallel dazu bekräftigte die UBS ihre Kaufempfehlung mit Verweis auf erwartetes Umsatzwachstum 2027 und die Aussicht auf einen dritten Großkunden im Gigawatt-Maßstab.

Ob sich die Desktop-Offensive auszahlt, hängt davon ab, wie schnell sich der Markt für AI-PCs entwickelt und ob AMD gegenüber der Konkurrenz Boden gutmachen kann. Die Verfügbarkeit der neuen Systeme ab Mitte des Jahres wird zeigen, wie groß die Nachfrage tatsächlich ist.

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