Amazon Aktie: Zwischen Satelliten und Robotaxis
Amazon steht gleich auf mehreren Fronten unter Beobachtung. Während das Unternehmen im Bereich autonomes Fahren einen strategischen Schritt nach vorne macht, gerät es im Weltraum-Wettbewerb unter Druck – und das von höchster regulatorischer Stelle.
Zoox trifft Uber: ein Deal mit Fragezeichen
Die Partnerschaft zwischen Uber und Amazons autonomer Fahrzeugsparte Zoox sorgt für Gesprächsstoff. Konkret: Zoox-Fahrzeuge sollen noch in diesem Sommer in Las Vegas starten und ab 2027 auch in Los Angeles verfügbar sein – exklusiv über Ubers Plattform. Die genauen wirtschaftlichen Konditionen, etwa Provisionssätze oder Flottenumfang, bleiben bislang unter Verschluss.
Was lässt sich dennoch einordnen? Analysten der Bank of America erwarten, dass Uber an Zoox-Fahrten eine geringere Marge einbehalten wird als beim klassischen UberX-Geschäft. Hintergrund ist die strategische Bedeutung der Kooperation für beide Seiten sowie die veränderte Kostenstruktur, da Uber bei autonomen Fahrten keine Versicherungskosten mehr trägt. Bis Ende 2027 dürfte der Einfluss von Zoox auf Ubers Gesamtmarge dennoch begrenzt bleiben.
Für Amazon selbst ist der Deal ein weiterer Schritt, die milliardenschwere Investition in Zoox zu monetarisieren – nach Jahren der Entwicklung ohne nennenswerte Einnahmen.
Gegenwind aus Washington
Weniger erfreulich sind die Signale, die aus der US-Bundesbehörde für Telekommunikation kommen. Der FCC-Vorsitzende hat Amazons Satellitentochter Amazon Leo öffentlich kritisiert – und das unmissverständlich. Der Auslöser: Amazon hatte beim Regulierer Bedenken gegen SpaceX' Pläne eingereicht, bis zu einer Million Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen.
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Die Replik ließ nicht lange auf sich warten. Der FCC-Chef wies die Eingabe als wenig glaubwürdig zurück und empfahl Amazon, zunächst das eigene Satellitenprogramm voranzutreiben, bevor man die Konkurrenz kommentiere. Amazon Leo hat bislang gut 200 Satelliten im All, während SpaceX' Starlink bereits rund 10.000 Satelliten betreibt und über sechs Millionen Kunden in mehr als 140 Ländern zählt.
Der Rückstand ist erheblich – und die Regulierungsbehörde macht keinen Hehl daraus, auf welcher Seite sie die Dynamik sieht.
Flipkart-IPO als stille Trumpfkarte
Etwas abseits des Rampenlichts, aber potenziell bedeutsam: Walmart treibt den Börsengang seiner indischen E-Commerce-Tochter Flipkart voran. Ab April sollen Banken offiziell zur Angebotsabgabe eingeladen werden, ein IPO in Mumbai könnte noch 2026 oder Anfang 2027 folgen. Walmart hält rund 77 Prozent an Flipkart.
Der indische Markt gilt als einer der attraktivsten Wachstumsmärkte weltweit – und Flipkart ist dort Amazons schärfster Rivale. Sollte der Börsengang frisches Kapital in die Expansion fließen lassen, könnte der Wettbewerb in Indien spürbar an Intensität gewinnen.
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