Amazon Aktie: Zahlenstichtag
Bei Amazon treffen diese Woche zwei Themen aufeinander, die Anleger selten getrennt betrachten: ein harter Sparkurs im Konzern und gleichzeitig hohe Investitionen in die Zukunft. Am Donnerstag nach US-Börsenschluss legt der Konzern seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor – kurz nach dem größten Stellenabbau in der Unternehmensgeschichte. Wie gut trägt die Strategie aus Effizienz und KI-Ausgaben schon heute?
Quartalszahlen am Donnerstag: Erwartungsdruck steigt
Der Bericht für Q4 2025 ist für Donnerstag, den 5. Februar 2026, terminiert. Das Timing ist heikel: Nach den jüngsten organisatorischen Einschnitten dürfte der Markt besonders genau darauf schauen, ob Amazon seine Profitabilität weiter verbessert – und wie das Management die nächsten Schritte einordnet.
Der Kurs hat in den vergangenen Wochen zwar nachgegeben, bleibt aber in Schlagdistanz zu den jüngsten Hochs. Zuletzt schloss die Aktie am Dienstag bei 236,10 US-Dollar.
Wichtig für die Erwartungshaltung: Laut dem Quelltext deuten Optionspreise darauf hin, dass Händler nach der Veröffentlichung eine spürbare Bewegung einplanen. Das ist weniger eine Prognose für die Richtung – sondern ein Hinweis, dass die Zahlen und der Ausblick als klarer Kurstreiber gesehen werden.
Größter Stellenabbau – und was dahinter steckt
Am 28. Januar bestätigte Amazon den Abbau von rund 16.000 Stellen im Corporate-Bereich. Damit summieren sich die Kürzungen seit Herbst (inklusive 14.000 Jobs im Oktober 2025) auf etwa 30.000 Rollen. Reuters zufolge entspricht das zusammengenommen fast 10% der Corporate-Belegschaft.
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Die Begründung aus dem internen Memo ist klar: weniger Hierarchie, mehr Verantwortung in Teams, weniger Bürokratie. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, regelmäßige breite Kürzungsrunden „alle paar Monate“ seien nicht der Plan – weitere Anpassungen schloss es aber nicht kategorisch aus.
Betroffen sind laut Bericht mehrere Bereiche, darunter:
- AWS (Cloud)
- Alexa
- Prime Video
- Devices
- Werbung
- Last-Mile-Delivery
KI-Ausgaben laufen weiter – trotz Sparprogramm
Parallel zum Stellenabbau hält Amazon an hohen Investitionen in KI-Infrastruktur fest. Laut CNBC erwartet der Konzern für 2026 Kapitalausgaben von 125 Milliarden US-Dollar – der höchste Ausblick unter den Mega-Caps.
Das wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich, ist aber strategisch nachvollziehbar: Kosten werden im Overhead gesenkt, während in Rechenzentren und Infrastruktur weiter Geld fließt. Rückenwind liefert die zuletzt starke Ergebnisentwicklung: Im dritten Quartal 2025 stieg der Gewinn laut Quelltext im Jahresvergleich um 38%.
Unterm Strich wird der Donnerstag damit zum Doppeltest: Ob die Effizienzmaßnahmen bereits greifen – und ob Amazon die Investitionsoffensive so erklärt, dass sie nicht als Margenrisiko, sondern als Wachstumsmotor verstanden wird.
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