Nach mehreren schwachen Handelstagen zeigt die Renk-Aktie kurzfristig eine Erholung. Der Kurs gewann nun rund 1,5 % bis 1,8 % und bewegt sich wieder in Richtung 53,60 Euro. Diese Bewegung erfolgt allerdings auf einem deutlich reduzierten Niveau. Auf Wochensicht steht weiterhin ein Verlust von mehr als 7 %, wodurch das Papier klar unter Druck bleibt.

Ein wesentlicher Faktor für die aktuelle Lage liegt im fehlenden Nachrichtenfluss. Von Unternehmensseite kommen derzeit keine neuen Meldungen zu Aufträgen oder Projekten. Im direkten Vergleich mit anderen Titeln aus dem Verteidigungsumfeld fällt dieser Mangel besonders auf. Wettbewerber nutzen regelmäßige Veröffentlichungen, um Präsenz zu zeigen, während Renk kaum Akzente setzt. Der Markt reagiert darauf mit Zurückhaltung.

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Das kann noch immer nicht reichen!

Die charttechnische Einordnung fällt eindeutig aus. Der Kurs liegt deutlich unter dem GD100 sowie unter der 200-Tage-Linie. Diese Marken fungieren als zentrale Orientierung für mittel- und langfristige Bewegungen. Um sie zu erreichen, müsste der Kurs um mehr als 10 Euro steigen, was fast 20 % entspricht. Solange dieser Abstand besteht, dominiert eine negative Tendenz.

Demgegenüber stehen Einschätzungen von Analysten, die sich weniger an technischen Kriterien orientieren. Sie verweisen auf eine aus ihrer Sicht bestehende Fehlbewertung. Das durchschnittliche Kursziel wird mit etwa 67,23 Euro angegeben. Daraus ergibt sich ein Abstand von rund 24 % zum aktuellen Kursniveau. Trotz der Verluste der vergangenen Woche bleibt diese Gruppe bei ihrer positiven Einschätzung.

Als Belastungsfaktor gilt eine veränderte Erwartungshaltung gegenüber der politischen Entwicklung. Einige Marktteilnehmer kalkulieren ein, dass eine mögliche Annäherung im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine Auswirkungen auf Verteidigungsprogramme haben könnte. Daraus entsteht die Annahme, dass geplante Vorhaben in der EU oder der Nato weniger konsequent umgesetzt würden. Diese Interpretation steht jedoch nicht im Einklang mit den bisher bekannten Programmen.

Neue Auslöser für Kursbewegungen fehlen weiterhin. Der Anstieg gestern entstand ohne konkrete Unternehmensmeldungen. Im vergangenen Jahr erreichte die Aktie noch Kurse von über 90 Euro, was den aktuellen Abstand zusätzlich verdeutlicht. Wirtschaftlich orientierte Beobachter halten die Rahmenbedingungen der Branche dennoch für intakt. Das Kursziel ist hoch.

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