Amazon schraubt an seiner Robotik-Strategie – und das nicht nur auf dem Reißbrett. In der spezialisierten Einheit für Lagerhaus-Automatisierung fallen Stellen, zugleich wird ein konkretes Entwicklungsprojekt eingestellt. Was sagt das über die Prioritäten im Konzern aus?

Stellenabbau trifft Robotik-Team

Amazon hat gestern (4. März) bestätigt, dass in der Robotics-Sparte Personal abgebaut wird. Betroffen ist die Einheit, die Technologie für die Automatisierung in Lagerhäusern entwickelt. Laut Berichten sollen mindestens 100 Corporate-Positionen innerhalb des Robotik-Teams betroffen sein.

Die Entscheidung wurde intern von Scott Dresser, einem Vice President der Division, an die Belegschaft kommuniziert. Er ordnete den Schritt als notwendig in einer Phase der Neubewertung ein. Für betroffene Mitarbeiter gibt es Abfindungen, fortgesetzte Gesundheitsleistungen und Unterstützung bei der Jobsuche.

„Blue Jay“ gestoppt – Fokus verlagert sich

Parallel zur Personalmaßnahme streicht Amazon das Projekt „Blue Jay“, einen Roboterarm für den Einsatz im Lagerumfeld. Der Konzern betont zwar, Robotik bleibe strategisch wichtig für die Logistik. Trotzdem zeigt die Kombination aus Projekt-Aus und Teamkürzungen: Die Entwicklungsarbeit wird stärker gebündelt und offenbar auf andere Ansätze ausgerichtet.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Amazon?

Im Text wird als Beispiel für neuere Systeme das modulare „Orbital“-Projekt genannt – also ein Hinweis darauf, dass Amazon nicht weniger, sondern anders automatisieren will.

Größerer Sparkurs bei Bürostellen

Die Robotik-Kürzungen sind Teil eines breiteren Programms, die Corporate-Belegschaft zu verschlanken. Seit Oktober 2025 wurden laut Bericht rund 30.000 Corporate-Stellen abgebaut – knapp 10% der White-Collar-Belegschaft. Bereits im Januar 2026 hatte es konzernweit etwa 16.000 Stellenstreichungen in verschiedenen Bereichen gegeben.

Dabei bleibt der Spagat sichtbar: Amazon will Kosten effizienter steuern, investiert aber zugleich weiter kräftig – insbesondere in Infrastruktur, etwa für KI-getriebene Rechenzentren.

Zum Aktienbild passt das nur bedingt: Auf 30-Tage-Sicht liegt der Kurs mit -8,21% im Minus, obwohl es in den letzten sieben Tagen wieder +5,26% nach oben ging.

Amazon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Amazon-Analyse vom 5. März liefert die Antwort:

Die neusten Amazon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Amazon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Amazon: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...