Amazon Aktie: Institutioneller Rückenwind
Die Schweizer Vermögensverwaltung Union Bancaire Privée (UBP) hat ihren Amazon-Anteil im vierten Quartal 2025 um gut ein Fünftel aufgestockt. Mit nun rund 1,48 Millionen Aktien im Wert von etwa 343 Millionen Dollar ist Amazon inzwischen die viertgrößte Position im UBP-Portfolio. Das Signal dahinter: Institutionelle Investoren nutzen den Kursrückgang gezielt zum Aufbau langfristiger Positionen.
Warum die Aktie unter Druck steht
Der Kurs hat seit Jahresbeginn rund elf Prozent nachgegeben und notiert aktuell etwa 20 Prozent unterhalb des November-Hochs. Der Hauptgrund liegt in Amazons aggressivem Investitionsprogramm: Für 2026 sind 200 Milliarden Dollar eingeplant, der Großteil fließt in KI-Infrastruktur und das Satellitenprojekt Kuiper. Diese Ausgaben belasten den kurzfristigen freien Cashflow – und das spiegelt sich im Kurs wider.
Institutionelle Käufer scheinen das anders zu gewichten. Sie setzen offenbar darauf, dass die entstehenden Wettbewerbsvorteile langfristig überwiegen.
AWS als Wachstumsmotor
Amazons Cloud-Sparte feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen – und liefert weiterhin die stärksten Gewinnbeiträge. AWS kommt auf einen annualisierten Umsatz von 142 Milliarden Dollar und hält einen globalen Marktanteil von 28 Prozent. Im jüngsten Quartal wuchs der Umsatz um 24 Prozent auf 35,6 Milliarden Dollar.
Um die Führungsposition gegenüber Microsoft Azure und Google Cloud zu verteidigen, setzt Amazon auf eigene Chips: Die hauseigenen Trainium- und Graviton-Prozessoren haben bereits einen annualisierten Umsatz von über zehn Milliarden Dollar erreicht. Ergänzt wird das durch eine neue Partnerschaft mit OpenAI im Bereich Regierungsaufträge.
Analysten bleiben optimistisch
Von 43 Wall-Street-Analysten, die die Aktie abdecken, lautet der Konsens weiterhin „Strong Buy". Das Kursziel liegt im Median bei 285 Dollar – ein impliziertes Aufwärtspotenzial von knapp 39 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Als zentrale Kurstreiber für den weiteren Jahresverlauf nennen Analysten die Wachstumsbeschleunigung bei AWS sowie die Expansion des margenstarken Werbegeschäfts. Entscheidend wird sein, ob das 200-Milliarden-Investitionsprogramm rasch genug Erträge generiert, um die Bedenken rund um den Cashflow zu zerstreuen.
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