Amazon Aktie: Milliarden-Deal mit OpenAI?
Amazon könnte vor der größten KI-Investition seiner Geschichte stehen. Laut einem Bericht von The Information erwägt der E-Commerce-Riese eine Beteiligung an OpenAI im Wert von mehreren Dutzend Milliarden Dollar. Doch der Deal geht weit über eine reine Finanzspritze hinaus.
Die Vereinbarung würde OpenAI verpflichten, Forscher und Ingenieure für die Entwicklung maßgeschneiderter KI-Modelle speziell für Amazon-Produkte bereitzustellen. Im Fokus steht dabei die Sprachassistentin Alexa, die durch die Integration angepasster OpenAI-Technologie deutlich leistungsfähiger werden könnte. Beide Unternehmen müssten eng zusammenarbeiten, um die Modelle so zu modifizieren, dass sie exakt nach Amazons Vorgaben auf Kundenanfragen reagieren.
Strategischer Schachzug im KI-Wettrennen
Der potenzielle Deal zeigt, wie ernst Amazon die KI-Offensive nimmt. Während Konkurrenten wie Microsoft bereits tief in OpenAI investiert sind, will sich Amazon offenbar eine eigene Position im Rennen um die dominierenden KI-Technologien sichern. Die maßgeschneiderten Modelle könnten dabei zu einem zentralen Baustein des gesamten Amazon-Ökosystems werden – von der Cloud-Sparte AWS bis hin zu Shopping-Empfehlungen.
Parallel treibt Amazon seine Cloud-Strategie voran. Am Mittwoch verkündete der Konzern eine strategische Partnerschaft mit AT&T. Der Telekommunikationsriese wird mehrere seiner Arbeitslasten in die AWS-Cloud verlagern und AWS-Rechenzentren mit Hochleistungs-Glasfaser anbinden. Zusätzlich soll das Satellitennetzwerk Amazon Leo genutzt werden, um Geschäftskunden in unterversorgten Regionen mit Breitband-Internet zu versorgen.
AWS-Chef dämpft Weltraum-Fantasien
Während Amazon auf der Erde expandiert, erteilte AWS-Chef Matt Garman am Cisco AI Summit in San Francisco einer anderen Vision eine Absage: Rechenzentren im Weltraum. Trotz der explosionsartigen Nachfrage nach Rechenleistung für KI-Anwendungen seien orbitale Datenzentren "ziemlich weit von der Realität entfernt". Die Kosten für den Transport von Servern, Satelliten und anderer Ausrüstung ins All seien schlicht "nicht wirtschaftlich", so Garman. "Es gibt noch nicht genug Raketen, um eine Million Satelliten zu starten."
Pikant: Ausgerechnet Jeff Bezos' Raumfahrtunternehmen Blue Origin soll das Konzept von Weltraum-Rechenzentren erkunden. Amazon selbst konzentriert sich vorerst auf irdische Lösungen – und auf die Jagd nach der KI-Vormacht durch den möglichen OpenAI-Deal.
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