Amazon Aktie: AWS-Deal vor Zahlen
Amazon hat einen Tag vor den Quartalszahlen einen wichtigen Abschluss verkündet: Der Technologieinvestor Prosus NV verlagert seine gesamte KI- und Cloud-Infrastruktur auf Amazon Web Services (AWS). Die Partnerschaft soll Prosus zweistellige Kosteneinsparungen bringen und AWS-Technologie über das gesamte Portfolio ausrollen. Für Amazon ist es ein weiterer Beleg, dass die Cloud-Offensive Früchte trägt – doch die Frage der Profitabilität bleibt im Fokus.
AWS sammelt strategische Partner
Die Ankündigung vom Mittwoch reiht sich in eine Serie vergleichbarer Deals ein. Anfang der Woche hatte bereits NTT DATA eine strategische Zusammenarbeit mit AWS vereinbart, Fokus: Modernisierung von Unternehmens-IT. Parallel sicherte sich Gaxos die Unterstützung von Amazon, um eine KI-gestützte Vertriebs-Coaching-Plattform zu entwickeln.
Die Deals zeigen: Amazon drängt aggressiv in Unternehmenskundschaft hinein, während der Wettbewerb um Cloud-Infrastruktur härter wird. AWS bleibt das zentrale Wachstumssegment – und zugleich das Segment, an dem sich die Bewertung der Aktie entscheidet.
Investoren rechnen die Kosten gegen
Während die Auftragslage stabil wirkt, dreht sich die Debatte unter Anlegern derzeit vor allem um die Kapitalausgaben. Amazon investiert massiv in KI-Rechenzentren und eigene Chips wie die Trainium-Prozessoren. Die zentrale Frage lautet: Wann schlagen sich diese Milliarden-Investitionen in dauerhaftem Umsatzwachstum nieder?
Der Markt erwartet für das vierte Quartal einen Nettoumsatz zwischen 206 und 213 Milliarden US-Dollar. Entscheidend wird sein, ob AWS die Erwartungen übertrifft und ob das Management Vertrauen in die Rendite der Infrastruktur-Ausgaben vermitteln kann. Daneben richten sich die Blicke auf das Werbegeschäft, das sich zu einer margenstarken Säule neben dem Handel entwickelt hat.
Die Zahlen werden am Donnerstag, 5. Februar 2026, nach Börsenschluss veröffentlicht.
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