Amazon Aktie: Enormes Entwicklungspotenzial!
Amazon macht derzeit sowohl mit strategischen KI-Investitionen als auch mit Lohnerhöhungen in Deutschland von sich reden. Während der Konzern seine Mitarbeiter besser bezahlt, positioniert sich das Unternehmen gleichzeitig als Schlüsselakteur in der Robotik-Revolution.
Das Robotik-Startup Skild AI, das von Amazon und der SoftBank Group unterstützt wird, hat am Dienstag ein bahnbrechendes KI-Modell vorgestellt. Das "Skild Brain" genannte System kann nahezu auf jedem Roboter laufen - von Fließbandmaschinen bis hin zu humanoiden Einheiten. Die Demonstration zeigt Roboter, die Treppen erklimmen, nach Stößen das Gleichgewicht halten und Gegenstände in unübersichtlichen Umgebungen aufheben.
Milliarden-Investment zahlt sich aus
Amazon investierte bereits im vergangenen Jahr 300 Millionen Dollar in das Startup, das nun mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet wird. Neben Jeff Bezos beteiligen sich auch namhafte Venture-Capital-Firmen wie Sequoia Capital und Menlo Ventures an der Finanzierung. Das zweijährige Unternehmen hat bereits Mitarbeiter von Tesla, Nvidia und Meta abgeworben.
Parallel dazu stärkt Amazon seine Position im Cloud-Geschäft durch eine strategische Partnerschaft mit Tata Communications in Indien. Das Netzwerk verbindet AWS-Infrastandorte in Mumbai, Hyderabad und Chennai und soll KI-Anwendungen mit ultrageringer Latenz ermöglichen. Diese Zusammenarbeit markiert eine der größten Netzwerk-Implementierungen in der Geschichte von Tata Communications.
Lohnerhöhung trotz Gewerkschaftskritik
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In Deutschland erhöht Amazon ab September die Einstiegslöhne für ungelernte Logistikmitarbeiter auf 15,65 Euro - eine Steigerung von gut vier Prozent. Nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit sollen die Beschäftigten im Durchschnitt mehr als 40.000 Euro brutto jährlich verdienen. Von den 90 Logistikstandorten werden künftig 52 Einstiegslöhne von mindestens 16 Euro zahlen.
Die Gewerkschaft Verdi kritisiert weiterhin Amazons Weigerung, Tarifverträge abzuschließen. Deutschlandchef Rocco Bräuniger betont jedoch, dass das Unternehmen seit 2014 jährlich die Löhne erhöht habe.
Rechtliche Herausforderungen belasten
Weniger erfreulich entwickelt sich eine Sammelklage wegen angeblich schwermetallbelasteten Reises. Kläger werfen Amazon vor, kontaminierten Reis verkauft und die Belastung verschleiert zu haben. Amazon bestreitet die Vorwürfe und verweist darauf, dass Schwermetallbelastungen bei Reis ein bekanntes Problem seien. Das Unternehmen beruft sich zudem auf Schutzbestimmungen für Online-Plattformen.
Die Amazon-Aktie reagierte gemischt auf die Nachrichten und notierte im vorbörslichen Handel bei 233,50 Dollar mit einem Plus von 0,3 Prozent.
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