Die Google-Mutter Alphabet sorgt für Unruhe an der Börse. Trotz starker Quartalszahlen und positiver Analystenkommentare zeigt sich die Aktie schwach. Der Grund: Die angekündigten Investitionen in Künstliche Intelligenz sprengen alle Erwartungen – und schüren Zweifel an der Profitabilität.

Gestern fiel die Aktie rund zwei Prozent, während sich der breite Markt stabilisierte. Die jüngsten Geschäftszahlen waren eigentlich beeindruckend: Der Gesamtumsatz im vierten Quartal 2025 beschleunigte sich auf 18 Prozent Wachstum. Besonders das Cloud-Geschäft legte zu – der Auftragsbestand kletterte von 155 Milliarden Dollar auf 240 Milliarden Dollar.

180 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur

Doch diese positiven Nachrichten werden vom massiven Investitionsplan überschattet. Alphabet will im Jahr 2026 zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar ausgeben – primär für Rechenzentren, Chips und KI-Infrastruktur. Die Mittelpunktsschätzung von rund 180 Milliarden Dollar liegt damit deutlich über den bisherigen Markterwartungen von etwa 110 Milliarden Dollar.

Diese Ausgaben werden den freien Cashflow erheblich belasten. Anleger fragen sich, wann sich diese enormen Investitionen auszahlen werden. Die Unsicherheit ist Teil eines breiteren Trends: Amazon kündigte ebenfalls an, seine Investitionen zu verdoppeln. Insgesamt planen die großen Tech-Konzerne für 2026 Ausgaben von 600 Milliarden Dollar.

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Analysten bleiben optimistisch

Piper Sandler hob das Kursziel von 365 auf 395 Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Investmentbank bezeichnete die Quartalsergebnisse als "stark über alle Bereiche hinweg" und hob hervor, dass das EBIT rund zwei Prozent über den Prognosen lag. Auch JPMorgan und BMO Capital zeigten sich zuversichtlich und passten ihre Kursziele nach oben an.

Parallel zum Investitionsprogramm baut Alphabet seine strategischen Partnerschaften aus. Der IT-Dienstleister Capgemini kündigte heute eine erweiterte Zusammenarbeit an, um sichere Cloud-Lösungen für regulierte Branchen anzubieten. Dabei sollen Googles KI-Technologien wie Vertex AI und Gemini Enterprise zum Einsatz kommen.

Die Zahlen sprechen für operativen Erfolg, die Strategie wirkt langfristig durchdacht. Doch kurzfristig dominiert die Sorge um die Profitabilität. Für Anleger bleibt die Frage: Können die KI-Investitionen die hohen Erwartungen rechtfertigen?

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