Die Sangdong-Mine produziert — doch die Zeremonie vom heutigen 17. März ist bereits Geschichte. Was Investoren jetzt beschäftigt, sind die Quartalszahlen, die in zwei Tagen veröffentlicht werden. Für Almonty Industries beginnt damit die härteste Phase: der Beweis, dass Produktion auch Ertragskraft bedeutet.

Vom Meilenstein zur Messlatte

Phase 1 der Sangdong-Mine in der südkoreanischen Provinz Gangwon ist offiziell in Betrieb. Die Anlage verarbeitet rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr und liefert dabei etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Nach mehr als 30 Jahren Stillstand ist das eine bemerkenswerte Rückkehr.

Die strategischen Ambitionen reichen jedoch weit über diese Ausgangszahlen hinaus. Mit der sogenannten „Korean Trinity" plant Almonty eine vollständig integrierte Lieferkette: Neben der Mine soll eine Wolframoxid-Anlage entstehen, ergänzt durch die Erschließung eines benachbarten Molybdän-Vorkommens. Ziel ist es, nicht nur Rohkonzentrat zu verkaufen, sondern durch eigene Veredelung mehr Wertschöpfung im Haus zu behalten.

Eine geplante Phase-2-Erweiterung soll 2027 die Verarbeitungskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen Erz jährlich verdoppeln — und Sangdong damit zum Lieferanten von rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas machen.

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Institutionelles Interesse wächst

Trotz der Kursschwäche am heutigen Handelstag — die Aktie fiel auf XETRA um knapp vier Prozent auf 16,60 Euro — haben institutionelle Investoren ihre Positionen zuletzt deutlich ausgebaut. Die Zahl der Fonds mit Beteiligungen stieg im vergangenen Quartal um mehr als 55 Prozent auf 107. Van Eck Associates erhöhte seinen Anteil drastisch auf 11,24 Millionen Aktien, was einem Wert von rund 99 Millionen US-Dollar entspricht. Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors investierten weitere rund 25,6 bzw. 16,3 Millionen US-Dollar.

Den makroökonomischen Rückenwind liefert die Marktstruktur: China kontrolliert schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des weltweiten Wolframangebots. Als Peking Ende 2025 die Exportbeschränkungen deutlich verschärfte, stieg der Wolframpreis innerhalb eines Jahres um mehr als 160 Prozent. Ab 2027 werden die USA zudem chinesisches Wolfram für Rüstungsgüter vollständig vom Markt ausschließen — ein regulatorischer Schritt, der westlich ausgerichteten Produzenten wie Almonty strukturell in die Hände spielt.

Der erste echte Finanztest

Die Aktie notiert aktuell deutlich über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 11,49 Euro und weit über dem 200-Tage-Schnitt von 6,55 Euro. Der Markt hat bereits erheblichen Optimismus eingepreist.

Am 19. März legt Almonty seine Quartalszahlen vor — die ersten, die den kombinierten Effekt aus historisch hohen Wolframpreisen und der angelaufenen Sangdong-Produktion zeigen werden. Für ein Unternehmen, das jahrelang Meilensteine kommuniziert hat, sind es diese Zahlen, die erstmals konkret belegen müssen, ob die operative Realität mit den Markterwartungen Schritt hält.

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