Trotz einer leichten Kurskorrektur zum Ende der vergangenen Woche startet Almonty Industries mit hoher Aufmerksamkeit in den Handel. Neue geopolitische Entwicklungen und Berichte über den massiven wirtschaftlichen Wert der Sangdong-Mine sorgen für Gesprächsstoff. Angesichts einer enormen Jahresrallye stellt sich für Marktteilnehmer die Frage: Rechtfertigen die langfristigen Perspektiven das aktuelle Bewertungsniveau?

Geopolitischer Rückenwind aus den USA

Der entscheidende Treiber für das erneute Interesse ist die politische Agenda in Washington. Berichten vom Sonntag zufolge forciert die US-Administration unter Präsident Trump Verhandlungen, um die Abhängigkeit von China bei kritischen Mineralien zu verringern. Dies deckt sich mit einem geplanten US-Gesetz, das 2,5 Milliarden Dollar für eine strategische Reserve von Materialien wie seltenen Erden und Wolfram vorsieht.

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Parallel dazu lieferte die südkoreanische Maeil Business Newspaper am Sonntag eine detaillierte Einschätzung zur wirtschaftlichen Bedeutung der Sangdong-Mine. Der Bericht beziffert den potenziellen Wert des Erzes auf 27 Billionen Won, nach der Verarbeitung sogar bis auf 46 Billionen Won. Besonders relevant ist hierbei, dass die Produktion der seit Mitte Dezember 2025 operativen Mine durch einen 15-jährigen Exportvertrag in die USA abgesichert ist. Damit positioniert sich Almonty als zentraler Akteur in einer von China unabhängigen Lieferkette.

Spannungsfeld Bewertung und Wachstum

Diese fundamentalen Nachrichten treffen auf eine Aktie, die am Freitag bei 8,67 Dollar schloss und damit um 3,67 Prozent nachgab. Dieser Rücksetzer erfolgt jedoch vor dem Hintergrund einer massiven Rallye, bei der das Papier im letzten Jahr über 760 Prozent zulegte. Eine aktuelle Analyse der American Association of Individual Investors (AAII) stuft den Titel aufgrund negativer Margen und hoher Multiplikatoren derzeit als „Ultra Expensive“ ein.

Der Markt preist hier jedoch weniger den aktuellen Cashflow, sondern das operative Potenzial und den strategischen Wert der Mine ein. Mit einem Wolfram-Gehalt von 0,44 Prozent liegt das Vorkommen deutlich über dem globalen Durchschnitt von etwa 0,19 Prozent. Da Wolfram für Verteidigung und Halbleiter unverzichtbar ist, suchen westliche Staaten aggressiv nach sicheren Quellen. Die Ernennung von Guillaume Wiesenbach de Lamaziere zum Chief Development Officer Anfang Januar unterstreicht zudem den Übergang von der Entwicklung zur kommerziellen Expansion.

Ausblick

Für die weitere Kursentwicklung ist der operative Hochlauf der Sangdong-Mine Richtung Vollproduktion bis Ende 2026 entscheidend. Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch und sehen ein durchschnittliches Kursziel von 10,17 Dollar, was einem Potenzial von rund 17 Prozent entspricht; in der Spitze liegen die Erwartungen bei 12,00 Dollar. Konkrete Ankündigungen zur Zuteilung der neuen US-Fördermittel könnten hier als unmittelbarer Katalysator wirken.

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