BlackRock TCP Capital sieht sich mit einer Welle von Sammelklagen konfrontiert. Mehrere US-Kanzleien werfen dem Management vor, die Bewertung von Portfolio-Investitionen falsch dargestellt und Verluste verschleiert zu haben. Anleger haben nun bis zum 6. April 2026 Zeit, sich im Rahmen der Wertpapierbetrugsklagen als Hauptkläger registrieren zu lassen.

Die Vorwürfe wiegen schwer: Die Kläger behaupten, dass die Bemühungen zur Umstrukturierung des Portfolios gescheitert seien und der Nettoinventarwert (NAV) künstlich hochgehalten wurde. Erst Ende Januar 2026 wurde das Ausmaß der Krise deutlich, als das Unternehmen einen Einbruch des NAV um rund 19 Prozent auf etwa 7,07 US-Dollar pro Aktie einräumen musste.

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Ursachenforschung im Portfolio

Hinter dem massiven Wertverfall stecken handfeste Probleme bei einzelnen Beteiligungen. Rund zwei Drittel des NAV-Rückgangs entfallen auf sechs Unternehmen, darunter Namen wie Edmentum, Razor und SellerX. Besonders brisant ist die zeitliche Einordnung der Kredite: Über 90 Prozent der Abschreibungen betreffen Finanzierungen, die im Jahr 2021 oder früher abgeschlossen wurden. Diese Altlasten leiden massiv unter der schwächeren Nachfrage nach der Pandemie und dem veränderten Zinsumfeld.

Der Anteil der Kredite, bei denen die Zinszahlungen bereits eingestellt wurden (Non-Accruals), kletterte zum Jahresende auf 9,7 Prozent der Anschaffungskosten. Dieser Anstieg spiegelt den wachsenden Stress im Portfolio wider, der die Ertragskraft des Unternehmens nun unmittelbar belastet.

Konsequenzen für Aktionäre

Die wirtschaftliche Eintrübung zwang das Board bereits zu drastischen Schritten. Die Dividende für das erste Quartal 2026 wurde von 0,25 auf 0,17 US-Dollar gekürzt, was den Druck auf die ausschüttungsfähigen Gewinne verdeutlicht. Auch die Analysten reagierten prompt: Keefe, Bruyette & Woods stufte den Titel auf „Underperform“ herab und verwies auf die verschlechterte Kreditqualität.

Der Aktienkurs markierte gestern mit 3,20 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits über 32 Prozent an Wert verloren. Um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, will sich das Management nun auf die Sanierung der Problemkredite und eine Reduzierung der Verschuldung konzentrieren. Ein zentraler Termin für die rechtliche Aufarbeitung bleibt der Ablauf der Antragsfrist für die Sammelklagen am 6. April.

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