Ein strukturelles Defizit auf dem globalen Wolframmarkt treibt die Preise massiv in die Höhe. Vor allem Almonty Industries profitiert von dieser Entwicklung durch deutlich angehobene Kursziele namhafter Analysten. Kann das Unternehmen die hohen Erwartungen mit den bevorstehenden Quartalszahlen erfüllen?

China-Restriktionen treiben Wolframpreis

Die fundamentale Triebfeder hinter den positiven Analystenbewertungen ist eine spürbare Verknappung des weltweiten Wolframangebots. China, das schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des globalen Angebots kontrolliert, hat seine Exportbeschränkungen Ende 2025 drastisch verschärft. Zeitweise kamen chinesische Wolfram-Exporte laut einer Analyse von BMO Capital Markets sogar komplett zum Erliegen. Infolgedessen schoss der Wolframpreis im vergangenen Jahr um mehr als 160 Prozent in die Höhe. Zudem verbieten die USA ab 2027 den Import von rüstungsrelevantem Wolfram aus China.

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Diese Marktdynamik veranlasste DA Davidson zu einer deutlichen Anpassung: Die Analysten hoben ihr Kursziel für Almonty von 18,00 auf 25,00 US-Dollar an und bestätigten die Kaufempfehlung. Sie rechnen damit, dass der wöchentliche Referenzpreis für Wolfram 2.000 US-Dollar pro metrischer Tonne (mtu) übersteigen könnte. Begründet wird dies mit einem extrem knappen Minenangebot und einer preislichen Abkopplung bei rüstungsfähigem Wolframpulver. Auch Couloir Capital reagierte und erhöhte den fairen Wert der Papiere um mehr als 150 Prozent auf 19,30 Kanadische Dollar.

Sangdong-Mine zieht institutionelles Kapital an

Im Zentrum dieser positiven Einschätzungen steht die Sangdong-Mine in Südkorea. Der systematische Produktionshochlauf begann dort im Dezember 2025. Das Unternehmen plant, die Kapazität der Mine bis 2027 schrittweise auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen jährlich auszubauen. Das strategische Ziel ist klar definiert: Almonty will sich als westlich orientierter Lieferant etablieren und künftig mindestens 40 Prozent des nicht-chinesischen Weltmarktes bedienen. Neben Südkorea treibt das Unternehmen auch Kapazitätserweiterungen in Portugal und Projektentwicklungen in den USA voran.

Diese Aussichten ziehen massiv institutionelles Kapital an. Die Anzahl der investierten Fonds stieg im letzten Quartal um über 55 Prozent auf 107. Besonders Van Eck Associates baute seine Position im vierten Quartal extrem aus und hält nun Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar. Auch Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors eröffneten neue, millionenschwere Positionen.

Gestern bewegte sich der Aktienkurs zwischen 19,30 und 21,18 US-Dollar, was den gewaltigen Aufstieg vom 52-Wochen-Tief bei 1,00 US-Dollar unterstreicht. Ob die operative Entwicklung diese hohe Bewertung rechtfertigt, wird sich in Kürze zeigen. Am 19. März 2026 veröffentlicht das Unternehmen seine Quartalszahlen. Dieser Bericht liefert die ersten konkreten Finanzdaten, die den kombinierten Effekt der hohen Wolframpreise und der anlaufenden Produktion in der Sangdong-Mine beziffern.

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