Almonty Aktie: Starker Auftakt!
Der Übergang von der Entwicklungsphase zur aktiven Förderung ist für Bergbauunternehmen der kritischste Moment. Bei Almonty Industries ist dieser Schritt in der südkoreanischen Sangdong-Mine nun erfolgreich vollzogen. Die Kombination aus dem ersten geförderten Erz und rasant steigenden Wolframpreisen veranlasst Analysten zu einer deutlichen Neubewertung der Papiere.
Höhere Kursziele dank Produktionsstart
Die Investmentbank Alliance Global Partners (AGP) hat ihr Kursziel für das Unternehmen deutlich von 14,00 auf 19,25 US-Dollar angehoben. Haupttreiber für diesen Optimismus ist der erfolgreiche operative Übergang beim Sangdong-Projekt. Mit dem Abschluss der ersten Inbetriebnahme-Phase und der Lieferung des ersten Erzes im Dezember 2025 hat das Unternehmen den Schritt in die aktive Bergbauproduktion offiziell bestätigt.
Zusätzlich stützt das makroökonomische Umfeld die Neubewertung. AGP hob die langfristige Preisannahme für Wolfram auf 1.000 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit (MTU) an. Aktuell notieren die Spotpreise für Ammoniumparatungstat (APT) auf Rekordniveau und haben die Marke von 2.000 US-Dollar pro Tonne überschritten. Der durchschnittliche APT-Wolframpreis der letzten zwölf Monate verzeichnete im Jahresvergleich einen Anstieg von 534 Prozent.
Papierverluste und volle Kassen
Ein Blick auf die jüngsten Jahreszahlen für 2025 zeigt ein zweigeteiltes Bild. Zwar kletterte der Jahresumsatz um 13 Prozent auf 32,5 Millionen Kanadische Dollar (CAD), gleichzeitig wies das Unternehmen jedoch einen Nettoverlust von 161,9 Millionen CAD aus. Dieser Fehlbetrag resultiert primär aus einem buchhalterischen Sondereffekt. Allein im vierten Quartal verbuchte Almonty einen nicht liquiditätswirksamen Verlust von 87,3 Millionen CAD aus der Neubewertung von derivativen Verbindlichkeiten. Ausgelöst wurde dieser Effekt durch die rasante Kursrallye der Aktie im Jahr 2025, bei der sich der Wert von 1,36 auf 12,07 CAD vervielfachte.
Die Bilanz präsentiert sich derweil äußerst robust. Die liquiden Mittel sprangen von 7,8 Millionen auf 268,4 Millionen CAD zum Jahresende. Dieser Liquiditätsschub geht auf eine erfolgreiche Kapitalerhöhung im Dezember zurück, die Bruttoerlöse von 129,4 Millionen US-Dollar in die Kassen spülte.
Strategische Meilensteine erreicht
Flankiert wird der operative Fortschritt durch strategische Absicherungen. Für das in Sangdong geförderte Molybdän sicherte sich das Unternehmen einen exklusiven Abnahmevertrag über 100 Prozent der Produktionsmenge mit SeAH M&S. Zudem stellte die finale Ziehung der KfW-Kreditlinie die vollständige Finanzierung bis zur vollen Produktionsauslastung sicher.
Mit einem aktuellen Kursniveau von gut 24 US-Dollar und einem Jahresplus von über 80 Prozent spiegelt die Aktie die operativen Fortschritte und die breitere Investorenbasis nach dem Nasdaq-Listing Mitte 2025 wider. Analysten sehen die derzeitige Bewertung durch eine Nettoinventarwert-Analyse (NAV) mit einem Abzinsungssatz von acht Prozent gestützt, welche das langfristige Potenzial der südkoreanischen Anlagen einpreist.
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