Almonty Aktie: Sichere Perspektiven
Almonty Industries feiert in Südkorea einen historischen Meilenstein für die westliche Rohstoffversorgung. Gleichzeitig präsentiert der Wolfram-Produzent für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 einen massiv ausgeweiteten Nettoverlust von knapp 162 Millionen Kanadischen Dollar. Dieser scharfe Kontrast zwischen operativem Fortschritt und extremer finanzieller Belastung prägt derzeit die fundamentale Lage des Unternehmens. An der Börse honorieren Investoren offensichtlich die langfristige Perspektive: Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein Plus von beachtlichen 541 Prozent und ging am Freitag bei 22,51 CAD aus dem Handel.
Strategische Bedeutung wächst
Vergangene Woche vollzog das Management die offizielle Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in der südkoreanischen Provinz Gangwon. Das Projekt gilt als eine der weltweit größten und hochgradigsten Lagerstätten für diesen kritischen Rohstoff. Für westliche Industrie- und Rüstungslieferketten entsteht hier eine zentrale Bezugsquelle abseits des dominierenden chinesischen Marktes.
Passend zu dieser Entwicklung unterzeichneten die USA und Japan erst vor wenigen Tagen einen Aktionsplan. Beide Nationen wollen ihre Lieferketten für kritische Mineralien besser abstimmen und Chinas Marktmacht durch eine multilaterale Koalition aktiv entgegenwirken. Almonty profitiert direkt von diesem geopolitischen Vorstoß, da das Unternehmen exakt diese strategische Lücke füllt.
Explodierende Kosten belasten die Bilanz
Obwohl der durchschnittliche Preis für Wolfram-APT im Jahresvergleich um 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro MTU in die Höhe schoss, spiegelt sich dies noch nicht in den Gewinnen wider. Der Umsatz stieg 2025 zwar leicht auf 32,5 Millionen CAD, allerdings verzehnfachte sich der Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr von 16,3 Millionen auf 161,9 Millionen CAD.
Ein wesentlicher Treiber für den Margendruck im gesamten Bergbausektor sind die anhaltend hohen Energiekosten. Mit Rohölpreisen von zeitweise über 111 US-Dollar pro Barrel verteuern sich die Logistik und der Betrieb der schweren Abbaumaschinen erheblich. Diese Ausgaben belasten die Bilanzen von Rohstoffförderern in der aktuellen Marktphase enorm.
Mit der nun laufenden kommerziellen Förderung in Südkorea und der bestehenden Panasqueira-Mine in Portugal hat sich Almonty als zentraler Akteur in der globalen Wolfram-Lieferkette positioniert. Die finanzielle Wende hängt nun direkt davon ab, wie schnell die neue Anlage ihre volle Produktionskapazität erreicht und die hohen Energieausgaben durch Skaleneffekte im laufenden Jahr abgefedert werden.
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