Almonty Industries positioniert sich als künftiger Anker der westlichen Wolframversorgung. Der kanadische Produzent legte am 20. Januar 2026 einen umfassenden Fahrplan vor, der von steigenden geopolitischen Spannungen und explodierenden Rohstoffpreisen profitieren soll. Im Mittelpunkt: die Sangdong-Mine in Südkorea und eine aggressive Expansionsstrategie.

Zentrale Eckpunkte:

  • Phase-II-Ausbau der Sangdong-Mine soll 2027 abgeschlossen sein
  • Kapazität steigt auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr
  • Wolfram-Preise kletterten 2025 um über 160%
  • USA verbieten ab 2027 Wolfram-Importe aus China für Verteidigungsbeschaffung
  • Aktie legte am 29. Januar 2026 um 9,1% auf 12,11 Dollar zu

Sangdong-Mine: Herzstück der Wachstumsstrategie

Die Sangdong-Wolfram-Mine in Südkorea bleibt der Dreh- und Angelpunkt von Almonty. Laut Aktionärsbrief liegt der operative Fokus 2026 darauf, Phase I zur vollständigen kommerziellen Produktion zu führen. Unmittelbar danach startet Phase II.

Nach Fertigstellung von Phase II im Jahr 2027 soll die Kapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen jährlich steigen. Bei voller Auslastung könnte Sangdong über 460.000 MTU Wolfram pro Jahr produzieren – potenziell mehr als 80% der globalen Produktion außerhalb Chinas.

Marktdynamik begünstigt westliche Produzenten

China produziert derzeit über 80% des weltweiten Wolframs und hat Exporte eingeschränkt. Gleichzeitig verhängte Washington ein Importverbot für chinesisches Wolfram bei Verteidigungsaufträgen ab 2027.

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Diese Angebotsverknappung trifft auf steigende Nachfrage. Die Wolfram-Preise schossen 2025 um mehr als 160% nach oben. Auch in den ersten Wochen 2026 setzt sich der Aufwärtstrend fort.

Expansion auf drei Fronten

Panasqueira-Mine: Bohrprogramm für Level 4

Das großangelegte Bohrprogramm in der portugiesischen Panasqueira-Mine zielt darauf ab, den Minenplan für die Expansion in Level 4 zu definieren. Die Jahresproduktion soll auf bis zu 124.000 MTUs steigen, wobei höhere Erzgehalte die Lebensdauer der Mine verlängern könnten.

USA-Einstieg in Montana

Almonty strebt Produktionsbereitschaft für das Gentung Browns Lake-Projekt in Montana bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 an. Im November 2025 übernahm das Unternehmen 100% der Anteile und markierte damit den Einstieg in die US-Inlandsproduktion.

Molybdän-Diversifikation

Parallel treibt Almonty das Sangdong-Molybdän-Projekt voran, das mit 0,26% MoS2 zu den hochgradigsten Lagerstätten weltweit zählt.

Führungsteam verstärkt

Anfang 2026 holte Almonty zwei Führungskräfte an Bord:

  • 6. Januar 2026: Guillaume Wiesenbach de Lamaziere, CFA, als Chief Development Officer
  • 1. Dezember 2025: Brigadier General (im Ruhestand) Steven L. Allen als Chief Operating Officer

Aktienkurs reagiert

Am 29. Januar 2026 sprang die Aktie um 9,1% auf 12,11 Dollar. In den vier Wochen zuvor hatte der Titel bereits 24,9% zugelegt. Marktteilnehmer werten die operativen Meilensteine und Wachstumspläne als treibende Faktoren.

Die Phase-II-Fertigstellung 2027 dürfte richtungsweisend werden. Gelingt der Hochlauf planmäßig, könnte Almonty tatsächlich zum dominanten Wolfram-Lieferanten außerhalb Chinas aufsteigen. Die geopolitischen Rahmenbedingungen spielen dem Unternehmen dabei in die Karten.

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