Almonty Aktie: Fokus auf Umsetzung
Almonty richtet sich strategisch neu aus. Der Tungsten-Spezialist will sich weg vom Bild des klassischen Rohstoffproduzenten hin zu einer integrierteren Plattform entwickeln – mit klarem Schwerpunkt auf strikter operativer Umsetzung und dem Hochfahren der Minenentwicklung. Hintergrund sind unter anderem vorangegangene Kapitalverwässerungen und operative Verluste, die die Bedeutung eines disziplinierten Einsatzes neuer Mittel unterstreichen.
Strategische Bedeutung von Tungsten
Die Rolle von Tungsten im globalen Markt gewinnt an Gewicht. Verschärfte geopolitische Spannungen und die dominante Stellung Chinas mit mehr als 80 % der weltweiten Versorgung erhöhen den Stellenwert alternativer Anbieter.
Für Almonty ist dabei vor allem das Sangdong-Projekt in Südkorea entscheidend. Während China den Export kritischer Materialien stärker steuert, positioniert sich Sangdong als potenziell wichtige Quelle für westliche Hightech- und Rüstungsindustrien. Damit verknüpft sich die Entwicklung der Mine direkt mit der Frage, wie verlässlich nicht-chinesische Lieferketten künftig funktionieren können.
Umsetzung rückt in den Mittelpunkt
Die zentrale Herausforderung besteht nun darin, die vorhandenen Minenassets in verlässliche, profitable Produktion zu überführen. Der Übergang von der Entwicklungs- in die Betriebsphase ist mit der ersten Erzlieferung im Dezember 2025 offiziell eingeläutet.
Im Vordergrund stehen dabei konkrete operative Hebel, die den Aktienkurs maßgeblich beeinflussen dürften:
- Prozessstabilität: Anlagen- und Verarbeitungs-Upgrades müssen zu stabilen Ausbeuten und gleichbleibender Konzentratqualität führen.
- Minenentwicklung: Untertagezugang, Belüftung und Ausrüstung müssen im Zeitplan bleiben, um Engpässe in Schlüsselprojekten zu vermeiden.
- Durchsatz und Verfügbarkeit: Geplante Wartungen sollen eingehalten und ungeplante Stillstände reduziert werden, damit der Hochlauf in Richtung Vollproduktion möglichst reibungslos verläuft.
Marktbeobachter achten daher stärker darauf, ob Almonty die operative Taktung hält oder ob Verzögerungen den Kostenpfad nach oben treiben.
Neues Management, straffere Kontrolle
Ein sichtbares Signal für den Fokus auf striktere Umsetzung ist die Ernennung von Guillaume Wiesenbach de Lamaziere zum Chief Development Officer am 6. Januar 2026. Er bringt Erfahrung aus globalen Banken in den Bereichen grenzüberschreitende Restrukturierungen und Portfoliomanagement mit.
Diese Personalentscheidung wird als Schritt hin zu stärkerer Governance und schärferer finanzieller Steuerung gewertet. Erwartet wird ein disziplinierterer Umgang mit Kapital, der die Allokation klar auf Kernprojekte ausrichtet. Operative Verzögerungen hätten unmittelbare Folgen: Sie könnten zu höheren Stückkosten führen und zusätzlichen Finanzierungsbedarf auslösen. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob Almonty den Übergang von der Projektphase zu stabiler Produktion im vorgesehenen Rahmen halten kann.
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