Almonty Aktie: Finanzwelt beeindruckt
Auf den ersten Blick wirkt der Jahresabschluss von Almonty Industries für 2025 wie ein herber Rückschlag. Ein hoher verbuchter Verlust überschattet das eigentliche operative Geschäft des Wolfram-Produzenten. Wer genauer hinsieht, erkennt eine intakte Wachstumsstory, die derzeit von stark gestiegenen Rohstoffpreisen und dem erfolgreichen Produktionsstart der Sangdong-Mine angetrieben wird.
Operatives Geschäft zieht an
Im vierten Quartal 2025 kletterten die Einnahmen im Jahresvergleich um 39 Prozent auf 8,7 Millionen Kanadische Dollar (CAD). Für das Gesamtjahr stand ein Plus von 13 Prozent auf 32,5 Millionen CAD in den Büchern. Verantwortlich für diesen Schub ist vor allem der Preis für Ammoniumparatungstat (APT), der sich bis Mitte März 2026 massiv verteuert hat.
Der ausgewiesene Jahresverlust erfordert zwingend Kontext. Weil der Aktienkurs im vergangenen Jahr rasant anstieg, musste das Unternehmen Wandelanleihen neu bewerten. Allein diese rein buchhalterische, nicht liquiditätswirksame Anpassung schlug mit 87,3 Millionen CAD zu Buche. Die tatsächliche Cashflow-Position blieb davon völlig unberührt, wie Finanzchef Brian Fox betonte. Das operative Ergebnis lag bereinigt um diese Effekte im Rahmen der Erwartungen.
Wall Street passt Modelle an
Der Übergang vom Entwickler zum aktiven Produzenten zwingt Analysten nun, ihre Erwartungen nach oben zu korrigieren. Die Kombination aus strukturell höheren Rohstoffpreisen und geopolitischen Spannungen, die den Bedarf an Wolfram für die Rüstungsindustrie treiben, sorgt für sinkende Risikoprämien in den Bewertungsmodellen der Banken.
Mehrere Häuser haben ihre Prognosen nach den Jahreszahlen entsprechend angepasst:
- B. Riley Financial: Kursziel von 17,00 auf 23,00 US-Dollar angehoben (Kaufen)
- DA Davidson: Kursziel von 25,00 US-Dollar bestätigt (Kaufen)
- Oppenheimer: Kursziel von 16,00 auf 19,00 US-Dollar erhöht (Outperform)
- Diamond Equity: Gewinnschätzung für 2026 auf 0,45 US-Dollar verdoppelt
Mit einem aktuellen Kurs von 19,56 CAD und einem starken Jahresplus von über 62 Prozent spiegelt die Aktie diese fundamentale Neubewertung bereits wider.
Volle Kassen für die Expansion
Finanziell ist der Produzent nach einer Kapitalerhöhung im Dezember, die die liquiden Mittel auf über 268 Millionen US-Dollar anwachsen ließ, komfortabel aufgestellt. Dieses Polster sichert die geplante Phase-2-Erweiterung der Sangdong-Mine für 2027 ab, die die jährliche Wolframproduktion auf rund 4.600 Tonnen verdoppeln soll. Mit verschobenen Umsätzen von 3,1 Millionen CAD, die aufgrund des Timings von Konzentratlieferungen erst im laufenden ersten Quartal 2026 verbucht werden, startet das Unternehmen mit einem garantierten Umsatzpuffer in das neue Geschäftsjahr.
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