Die Allianz legt mit ihrem jährlichen Risk Barometer den Finger in die Wunde: Künstliche Intelligenz katapultiert sich vom zehnten auf den zweiten Platz der größten Geschäftsrisiken weltweit. Ein bemerkenswerter Sprung, der zeigt, wie rasant sich die Bedrohungslage für Unternehmen verändert. Ende Februar folgen die Geschäftszahlen 2025 – ein wichtiger Termin für Aktionäre des Münchner Versicherungskonzerns.

Die wichtigsten Fakten:
- KI-Risiken steigen von Platz 10 auf Platz 2 im globalen Ranking
- Cybervorfälle bleiben zum fünften Mal in Folge größtes Geschäftsrisiko
- Geschäftszahlen 2025 erscheinen am 26. Februar 2026
- Politische Risiken erreichen historischen Höchstwert auf Platz 7

Risikolandschaft im Umbruch

Der Risk Barometer 2026 basiert auf Befragungen von 3.338 Experten aus 97 Ländern. Das Ergebnis zeichnet ein klares Bild: Digitalisierung und technologischer Wandel prägen die Sorgen von Risikomanagern weltweit. Während Cybervorfälle ihre Spitzenposition verteidigen, verdrängt die künstliche Intelligenz erstmals Betriebsunterbrechungen aus den Top 2.

Besonders brisant: In Deutschland bewerten Unternehmen Cyberrisiken noch kritischer als im globalen Durchschnitt. Kleine und mittelständische Betriebe geraten dabei unter besonderen Druck, da ihnen oft die Ressourcen für umfassende Sicherheitsmaßnahmen fehlen. Die wachsende Abhängigkeit von digitalen Technologien verschärft diese Entwicklung zusätzlich.

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Politische Risiken und Gewalt erreichen mit Platz 7 die höchste Position seit Bestehen der Umfrage. Die geopolitischen Spannungen der vergangenen Jahre hinterlassen deutliche Spuren in der Risikowahrnehmung.

Geschäftszahlen und Dividende im Blick

Am 26. Februar rückt die operative Entwicklung des Konzerns in den Mittelpunkt. Die Veröffentlichung der vorläufigen Jahreszahlen 2025 wird traditionell auch den Dividendenvorschlag des Vorstands enthalten. Die endgültige Entscheidung über die Gewinnverwendung fällt auf der Hauptversammlung am 7. Mai in München.

Die Tochtergesellschaft Allianz Commercial erwirtschaftete zuletzt rund 18 Milliarden Euro an Bruttoprämien jährlich. Mit der Risk-Barometer-Studie unterstreicht der Konzern seine Expertise in der Risikoanalyse – ein strategischer Vorteil im Wettbewerb um Firmenkunden.

Die Aktie bewegt sich aktuell oberhalb der wichtigen gleitenden Durchschnitte und zeigt sich in den vergangenen Tagen freundlich. Das zunehmende Bewusstsein für Cyber- und KI-Risiken könnte dem Versicherer neue Geschäftsfelder eröffnen. Die Zahlen Ende Februar werden zeigen, ob sich diese Chancen bereits in den Büchern niederschlagen.

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