Alibaba Aktie: Neue US-Hürden
Der chinesische Tech-Riese Alibaba gerät erneut ins Visier der Geopolitik. Während der Konzern technologisch mit neuen KI-Modellen in die Offensive geht, sorgen frische Zoll-Ankündigungen aus den USA für massive Verunsicherung. Die neuen Abgaben, die heute in Kraft treten sollen, zwingen Anleger dazu, die Risiken für das internationale Geschäft und die Lieferketten neu zu bewerten.
Das Zoll-Hin und Her
Die regulatorischen Rahmenbedingungen für chinesische Unternehmen ändern sich derzeit rasant. Nachdem der US Supreme Court am 20. Februar eine Reihe bestehender Importzölle überraschend für ungültig erklärte, reagierte die US-Regierung umgehend. Unter Berufung auf eine andere rechtliche Autorität wurde ein neuer pauschaler Importzoll von 15 % angekündigt, der ab dem heutigen 24. Februar 2026 greifen soll.
Chinas Handelsministerium kündigte als Reaktion eine umfassende Prüfung der Situation an und forderte die USA auf, diese „einseitigen Maßnahmen“ aufzuheben. Man werde die Entwicklungen genau überwachen, um die eigenen Interessen zu wahren. Für einen global agierenden Konzern wie Alibaba bringt dieser schnelle Schlagabtausch eine neue Welle der Unsicherheit in die Kalkulation des grenzüberschreitenden Handels.
Technologische Flucht nach vorn
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Ungeachtet der makroökonomischen Störfeuer treibt Alibaba seine internen Technologie-Initiativen voran. Im Fokus steht die beschleunigte Einführung künstlicher Intelligenz, markiert durch die Veröffentlichung des „Qwen3.5“-Modells als Open Source. Dieses Sprachmodell basiert auf einer effizienten „Mixture of Experts“-Architektur (MoE). Dieser strategische Vorstoß ist essenziell, um neue Einnahmequellen zu erschließen und die Abhängigkeit vom reinen Warenhandel, der nun stärker belastet wird, langfristig zu reduzieren.
Markt reagiert nervös
Die Kombination aus den jüngsten Quartalszahlen vom 19. Februar und der neuen Zoll-Thematik hinterlässt Spuren im Kurs. Die Aktie notiert aktuell bei rund 128,20 Euro und musste auf Sicht von 30 Tagen bereits ein Minus von über 11 % hinnehmen. Der Markt preist hier offensichtlich die Gefahr ein, dass die neuen Handelsbarrieren die internationalen Margen belasten könnten, noch bevor die KI-Strategie ihre volle finanzielle Wirkung entfaltet.
Die kurzfristige Kursentwicklung dürfte nun maßgeblich von der weiteren Reaktion Pekings auf die US-Zölle abhängen. Während die KI-Sparte langfristiges Wachstumspotenzial bietet, dominiert momentan die Sorge um die Verschärfung des Handelskriegs das Sentiment. Politische Schlagzeilen überlagern vorerst die fundamentale Bewertung des Unternehmens.
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