Alibaba Aktie: KI-Probleme
Alibaba hat diese Woche zwei Seiten seiner KI-Offensive gezeigt: Das Unternehmen präsentierte ein neues Robotik-Modell – und kämpfte gleichzeitig mit den Folgen eines überrannten Chatbots. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und technischer Realität wirft Fragen auf.
RynnBrain für die Robotik
Am Montag stellte Alibaba RynnBrain vor, ein KI-Modell speziell für Roboteranwendungen. Entwickelt von der hauseigenen Forschungsabteilung DAMO Academy, soll es Robotern helfen, ihre Umgebung zu verstehen und Objekte zu erkennen.
Demonstrationsvideos zeigen Roboter, die mit RynnBrain Früchte identifizieren und Gegenstände in Körbe legen – Aufgaben, die präzise Objekterkennung und Bewegungssteuerung erfordern. Alibaba verfolgt auch hier eine Open-Source-Strategie: Entwickler weltweit können das Modell kostenlos nutzen.
Der Vorstoß reiht sich ein in einen wachsenden Markt. Nvidia-Chef Jensen Huang bezeichnet KI und Robotik als „Billionen-Dollar-Wachstumschance". Auch Google DeepMind und Tesla arbeiten an vergleichbaren Technologien.
Chatbot-Kampagne überfordert System
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Während Alibaba in der Robotik voranschreitet, offenbarte die jüngste Promotion des Qwen-Chatbots technische Schwachstellen. Das Unternehmen investierte 3 Milliarden Yuan (rund 433 Millionen US-Dollar) in eine Kampagne zum chinesischen Frühlingsfest – mit zu viel Erfolg.
Innerhalb von neun Stunden nach Start gingen 10 Millionen Bestellungen ein. Die Infrastruktur kollabierte, Qwen musste die Gutscheinausgabe pausieren. Auf der Plattform Weibo hieß es: „Die Begeisterung für KI-Shopping ist zu groß! Aktuell gibt es zu viele Teilnehmer."
Die Promotion erlaubt Nutzern, per Chatbot-Eingabe direkt auf Alibabas Handelsplattformen einzukaufen – Teil der Strategie, Qwen zu einer umfassenden Plattform auszubauen.
Spannungsfeld zwischen Ambition und Umsetzung
Die Ereignisse dieser Woche illustrieren Alibabas Position im KI-Wettlauf: große Ambitionen, teils holprige Umsetzung. Am 19. Februar folgen die Quartalszahlen. Sie dürften zeigen, ob die massiven KI-Investitionen sich finanziell niederschlagen – oder zunächst vor allem Kosten verursachen.
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