Die Aixtron-Aktie dreht nach einem schwachen Vortag überraschend nach oben. Der Anlagenbauer für Halbleiterproduktion legt am Donnerstag fast fünf Prozent zu und nähert sich der 20-Euro-Marke. Der Grund: Taiwans Chip-Gigant TSMC liefert starke Zahlen und sorgt für frischen Wind im gesamten Sektor.

Die wichtigsten Fakten:
- Kurs steigt auf rund 19,90 Euro (+4,8%)
- TSMC meldet optimistischen Ausblick für 2026
- Goldman Sachs hält mittlerweile 7,1% der Anteile
- Analysten sind gespalten zwischen Euphorie und Skepsis

TSMC schiebt den Sektor an

Der taiwanesische Chip-Riese hat am Morgen Zahlen vorgelegt, die Zweifel am KI-Boom zerstreuen. Mit hohen geplanten Investitionen sendet TSMC ein klares Signal: Die Nachfrage nach modernster Halbleitertechnik bleibt robust. Für Aixtron, dessen MOCVD-Anlagen für die Produktion von Verbindungshalbleitern unverzichtbar sind, bedeutet das volle Auftragsbücher.

Die Marktreaktion fällt eindeutig aus. Noch am Mittwoch dominierte die Sorge vor schwächelnder Nachfrage im Elektroauto-Segment. Heute rückt das Wachstumspotenzial durch Künstliche Intelligenz und Rechenzentren wieder in den Vordergrund.

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Goldman Sachs setzt auf Erholung

Institutionelle Investoren nutzen die jüngste Korrektur offenbar zum Einstieg. Goldman Sachs hat seine Beteiligung auf rund 7,1 Prozent ausgebaut – ein deutlicher Vertrauensbeweis in einer Phase der Unsicherheit. Die US-Investmentbank scheint die langfristigen Wachstumstreiber höher zu gewichten als kurzfristige Schwankungen.

Das steht im Kontrast zu den gespaltenen Analystenmeinungen. Während Bank of America und Barclays Aixtron als Top-Pick für 2026 sehen, haben andere Häuser zuletzt abgestuft. Die Begründung: Schwächen im Siliziumkarbid-Geschäft und mögliche Verzögerungen bei Großaufträgen.

Charttechnik: 20 Euro als Lackmustest

Technisch verteidigt die Aktie den kritischen Support bei 19 Euro erfolgreich. Der heutige Rebound verhindert damit ein Verkaufssignal. Die 20-Euro-Marke fungiert nun als entscheidender Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung des 52-Wochen-Hochs bei gut 21 Euro ebnen.

Das Handelsvolumen zieht spürbar an. Der Schlusskurs dürfte zeigen, ob die gestrige Schwäche tatsächlich nur eine kurzfristige Reaktion auf Analystenstimmen war – oder ob die Bullen nachhaltig zurückkehren.

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