Aixtron Aktie: Wachstumsstrategie erfolgreich!
Die Aixtron-Aktie hat innerhalb von zwei Wochen rund 27 Prozent zugelegt und markiert ein neues 52-Wochen-Hoch. Was die Rally antreibt: eine Welle von Analystenhochstufungen, die nicht das schwache laufende Jahr im Blick haben, sondern 2027 – wenn KI-Rechenzentren und Elektromobilität die Nachfrage nach Aixtrons Anlagen befeuern sollen.
Starke Cashflow-Entwicklung trotz Gewinnrückgang
Das Geschäftsjahr 2025 fiel durchwachsen aus. Der Umsatz sank um 12 Prozent auf 556,6 Millionen Euro, das EBIT um 24 Prozent auf 100,3 Millionen Euro. Doch die Investoren honorierten etwas anderes: Den operativen Cashflow, der auf 208,4 Millionen Euro hochschnellte, während der freie Cashflow um mehr als 250 Millionen Euro zulegte. Zum Jahresende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von 224,6 Millionen Euro – ein solides Polster für das kommende Übergangsjahr.
Die Dividende bleibt trotz des Gewinnrückgangs stabil bei 15 Cent je Aktie.
2026: Übergangsjahr mit Gegenwinden
Für das laufende Jahr rechnet Vorstandschef Felix Grawert mit rund 520 Millionen Euro Umsatz – ein weiterer Rückgang. Die operative Marge soll zwischen 16 und 19 Prozent liegen. Der Grund für die Schwäche: Ein ausgeprägter Mix-Shift, bei dem das SiC-Werkzeuggeschäft einbricht, während sich das Optoelektronik-Lasergeschäft verdoppeln soll.
Um die Profitabilität zu schützen, hat Aixtron ein Kostensenkungsprogramm angekündigt, das auch Stellenabbau am Stammsitz in Herzogenrath umfasst. Im Bereich der SiC-Leistungselektronik lasten anhaltende Überkapazitäten auf der Nachfrage. Moderates Wachstum bei GaN-Leistungselektronik sowie ein voraussichtlich starkes Plus in der Optoelektronik – getrieben durch KI-Rechenzentren und Video-Streaming – dürften dies nur teilweise kompensieren.
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Analysten setzen auf KI-getriebenen Aufschwung
Die Deutsche Bank hat Aixtron von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 20 auf 31 Euro angehoben. Die Begründung: Der Laser-Aufwärtszyklus, angetrieben durch die KI-Rechenzentrum-Nachfrage, dürfte bis 2027 und darüber hinaus anhalten. JPMorgan erhöhte das Kursziel von 25,20 auf 31,00 Euro ("Overweight"), Jefferies von 27,00 auf 30,30 Euro ("Buy"). Selbst die UBS, die bei "Neutral" bleibt, hob den fairen Wert von 13,50 auf 28,00 Euro an.
DZ-Bank-Analyst Armin Kremser geht davon aus, dass der für 2027 geplante Hochlauf von Nvidias 800-Volt-Architektur in KI-Rechenzentren bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu steigenden Bestellungen führen könnte. Auch die zunehmende Einführung von 800-Volt-Batteriesystemen in der Elektromobilität dürfte ab 2027 die Nachfrage nach SiC-Produktionsanlagen stützen.
Markt blickt über die Schwäche hinaus
Die anfängliche negative Reaktion auf die Jahreszahlen ist längst vergessen. Investoren scheinen die kurzfristige Schwäche auszublenden und positionieren sich für das erwartete Wachstum ab 2027. Die zentrale Frage bleibt jedoch: Werden die ambitionierten Erwartungen durch konkrete Auftragseingänge untermauert? Die Antwort dürfte spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2026 sichtbar werden, wenn sich abzeichnet, ob der KI-getriebene Nachfrageschub tatsächlich einsetzt.
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