Aixtron Aktie: Gutes Investment-Potenzial
Ein deutliches Vertrauenssignal von institutioneller Seite sorgt bei Aixtron für Aufsehen: Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Beteiligung an dem deutschen Anlagenbauer signifikant ausgebaut. Während das operative Geschäft im Jahr 2025 noch unter einer Schwäche im E-Auto-Sektor litt, scheinen Großanleger und Analysten nun verstärkt auf den kommenden KI-Boom zu setzen. Positioniert sich das "Smart Money" hier für den nächsten Aufwärtszyklus?
Hier sind die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
- Goldman-Beteiligung: Erhöhung der Stimmrechte auf 7,17 %
- Aktueller Kurs: 20,02 € (Schlusskurs Donnerstag)
- Starke Erholung: +22,11 % in den letzten 30 Tagen
- Kursziel-Spanne: Analysten sehen Werte zwischen 13,50 € und 25,10 €
Finanzinstrumente statt reiner Aktienkauf
Die Art und Weise, wie Goldman Sachs die Position vergrößert hat, deutet auf eine komplexe Strategie hin. Laut der Stimmrechtsmitteilung vom 6. Januar 2026 hält die Bank zwar 2,11 % direkt in Aktien, der Großteil der Beteiligung (5,06 %) erfolgt jedoch über diverse Finanzinstrumente. Dazu zählen Swap-Positionen, die bis ins Jahr 2035 laufen, sowie Call-Optionen und Rückrufrechte.
Diese Strukturierung zeigt, dass die US-Bank nicht nur kurzfristig agiert, sondern sich langfristige Zugriffe auf Stimmrechte sichert. Der Markt reagierte positiv auf diese Nachricht, was sich in der jüngsten Kursentwicklung widerspiegelt: Mit 20,02 Euro notiert das Papier nur noch knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 21,37 Euro.
Analysten setzen auf den KI-Faktor
Die Zuversicht der Investoren wird durch aktuelle Analystenstimmen untermauert. Barclays hat die Einstufung Anfang Januar auf "Buy" gesetzt, und auch mwb Research erhöhte das Kursziel auf 21 Euro. Der Haupttreiber für diesen Optimismus ist nicht mehr primär die Elektromobilität, sondern die Künstliche Intelligenz.
Rechenzentren benötigen für KI-Anwendungen immer leistungsfähigere Chips. Hier kommt Aixtrons Technologie ins Spiel: Die Nachfrage nach Anlagen zur Produktion von Galliumnitrid (GaN)-Chips zieht an. Marktbeobachter wie mwb Research rechnen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 mit signifikanten Aufträgen in diesem Bereich, insbesondere im Zusammenhang mit neuen Server-Architekturen.
Sorgenkind SiC und der Blick nach vorn
Trotz der Fantasie im KI-Bereich bleibt das Segment Siliziumkarbid (SiC) eine Herausforderung. Diese Technologie, die vor allem in Elektroautos verbaut wird, leidet unter der momentanen Marktschwäche im EV-Sektor. Eine spürbare Erholung wird hier erst erwartet, wenn die Produktionsvolumina von E-Fahrzeugen wieder deutlich ansteigen – ein Szenario, das Experten frühestens für 2027 prognostizieren.
Dennoch bietet die Bilanz des Unternehmens Sicherheit. Mit einer Eigenkapitalquote von 85 % und liquiden Mitteln, die auf 153 Millionen Euro gestiegen sind, ist Aixtron solide aufgestellt, um die aktuelle Übergangsphase zu überbrücken.
Am 26. Februar 2026 wird Aixtron die nächsten Quartalszahlen vorlegen. An diesem Termin wird sich konkret zeigen, ob die neuen Aufträge aus dem KI-Sektor die Schwäche im Automobilgeschäft bereits kompensieren können und ob die optimistische Positionierung von Goldman Sachs Früchte trägt.
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