Der Anlagenbauer Aixtron klettert am Dienstag auf ein neues Jahreshoch. Die Aktie profitiert von einer deutlichen Neubewertung durch Jefferies, die das Papier nun zum Kauf empfehlen. Der Hintergrund: Die explodierenden Investitionen der Tech-Giganten in KI-Infrastruktur könnten dem deutschen Konzern einen kräftigen Wachstumsschub bescheren.

Die wichtigsten Fakten:

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  • Jefferies hebt Rating von "Hold" auf "Buy" an
  • Kursziel steigt von 18,20 auf 27,00 Euro (plus 48 Prozent)
  • Aktie erreicht im Tagesverlauf 23,15 Euro – höchster Stand seit Mai 2024
  • Hyperscaler wie Amazon planen 2026 Investitionen von rund 200 Milliarden US-Dollar

Hyperscaler als Kurstreiber

Analyst Om Bakhda begründet seine optimistische Haltung mit den massiv steigenden Ausgaben der großen Cloud- und KI-Anbieter. Amazon allein will in diesem Jahr etwa 200 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Rechenzentren stecken. Diese Mittel fließen direkt in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz – und genau hier kommt Aixtron ins Spiel.

Der Konzern liefert Anlagen für zwei entscheidende Bereiche: Zum einen für optische Komponenten, die Daten in Hochgeschwindigkeitsnetzen übertragen. Die Investitionsbudgets wichtiger Kunden wie Coherent und Lumentum liegen laut Jefferies rund 35 Prozent über den bisherigen Markterwartungen. Zum anderen profitiert Aixtron vom Trend zu effizienteren Gleichstrom-Architekturen in Rechenzentren, die auf Galliumnitrid- und Siliziumkarbid-Chips setzen.

Risiken eingepreist

Frühere Belastungen durch schwächelnde Nachfrage im Siliziumkarbid-Segment sieht Jefferies mittlerweile als vollständig im Kurs reflektiert. Die Analysten betonen, dass Aixtron als Profiteur des KI-Booms vom Markt unterschätzt werde. Die Performance der Aktie spricht eine klare Sprache: Seit dem Tief im Oktober 2025 hat das Papier rund 80 Prozent zugelegt.

Mit einem aktuellen Kurs um 22,90 Euro liegt das neue Kursziel von 27 Euro noch etwa 18 Prozent entfernt. Die nächsten Quartalszahlen dürften zeigen, ob sich die erhöhten Investitionsbudgets der Hyperscaler bereits in konkreten Aufträgen niederschlagen.

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