Lange Zeit drückte die Sorge um eine schwächelnde Nachfrage aus der Elektromobilität auf die Stimmung. Doch nun rückt ein völlig neuer Kurstreiber in den Vordergrund, den viele Marktteilnehmer bisher offenbar unterschätzt haben. Eine frische Analyse der Investmentbank Jefferies sorgt für Aufsehen und wirft die Frage auf: Zündet der Anlagenbauer jetzt die nächste Stufe im KI-Boom?

  • Upgrade: Jefferies hebt die Einstufung von „Hold“ auf „Buy“ an.
  • Treiber: Unterschätzte Rolle beim Ausbau von KI-Rechenzentren.
  • Kursreaktion: Die Aktie nähert sich mit aktuell 22,37 Euro ihrem 52-Wochen-Hoch.
  • Termin: Quartalszahlen am 26. Februar 2026 geben weiteren Aufschluss.

Vom E-Auto zur KI-Infrastruktur

Der Analystenkommentar von Jefferies markiert einen bedeutenden Perspektivwechsel für die Bewertung des Unternehmens. Während der Markt zuletzt stark auf die Risiken im E-Auto-Sektor fixiert war, identifizieren die Experten nun den Ausbau der KI-Infrastruktur als entscheidenden Wachstumsmotor.

Große Cloud-Anbieter wie Amazon, Meta und Microsoft investieren derzeit Milliarden in neue Rechenzentren. Hier kommt Aixtron ins Spiel: Die Technologien der Aachener sind essenziell für die Herstellung optoelektronischer Komponenten, die für die extrem schnelle Datenübertragung in diesen modernen Serverfarmen benötigt werden. Laut Jefferies wurde dieses spezifische Potenzial in den bisherigen Kurszielen kaum berücksichtigt.

Konsens der Experten wächst

Mit dieser optimistischen Einschätzung steht Jefferies nicht allein da. Bereits im Januar äußerten sich Häuser wie JPMorgan und Barclays positiv zu den Aussichten des Tech-Konzerns. Die wachsende Einigkeit unter den Experten, dass Aixtron ein direkter Profiteur des KI-Booms ist, spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider.

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Die Aktie konnte auf Sicht von zwölf Monaten bereits um über 63 Prozent zulegen. Aktuell notiert das Papier nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 22,42 Euro. Dieser Aufwärtstrend wird auch durch die kurzfristige Performance bestätigt: Allein in den letzten sieben Tagen verzeichnete der Titel ein Plus von rund 11,5 Prozent.

Zahlenwerk als nächster Meilenstein

Die Vorschusslorbeeren der Analysten sind verteilt, nun müssen Fakten folgen. Am 26. Februar 2026 öffnet der Konzern seine Bücher und legt den Jahresfinanzberichts 2025 vor.

Für Anleger wird dieses Datum zur Bewährungsprobe für die neue Investmentthese. Der Fokus liegt dabei weniger auf den vergangenen Gewinnen, sondern primär auf dem Auftragseingang und dem Ausblick des Managements. Bestätigt der Vorstand die hohe Dynamik im Geschäft mit optoelektronischen Komponenten, wäre der jüngste Kursanstieg fundamental untermauert. Bleibt der Ausblick jedoch vage, könnte die hohe Erwartungshaltung zu kurzfristigen Gewinnmitnahmen führen.

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